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Mittwoch, 16. Mai 2018

Nicht nur staubige Akten

Klasse 4 d aus der Ostwallschule besucht den Bürgermeister

25 Kinder aus der Ostwallschule waren am Dienstagmorgen unter Begleitung ihrer Klassenlehrerin Frau Hermeling zu Besuch im Rathaus. Die Klasse 4d nahm nach der Begrüßung durch Bürgermeister Richard Borgmann zuerst auf den Sitzplätzen im Standesamt Platz. Die Standesbeamtin Frau Suttrup erklärte den Kindern, wo das Brautpaar und die Trauzeugen sitzen. Auch beim Heiraten gebe es bestimmte Regeln, an die sich jeder halten muss, zum Beispiel dass beide Brautleute mindestens 18 Jahre alt sein müssen. „Haben Sie schon einmal erlebt, dass jemand „nein“ gesagt hat?“, fragte ein Junge neugierig. Frau Suttrup hat bisher nur Jaworte gehört, Herr Borgmann hat bisher erst einmal einen Mann „nein“ sagen hören.

Die nächste Station, das Bürgerbüro, kannten einige Kinder bereits, weil sie schon einmal da waren, um einen Kinderreisepass zu beantragen. Der Leiter des Bürgerbüros, Herr Bücker, zeigte den Kindern verschiedene Ausweise und erstellte einen Muster-Kinderreisepass. Die Schüler staunten über die verantwortungsvollen Aufgaben der Mitarbeiter des Bürgerbüros, die mit sehr vielen Daten umgehen und den Datenschutz zu gewährleisten haben. Herr Borgmann erklärte ihnen, dass nur nach ganz bestimmten Vorgaben Auskunft über die Daten gegeben werden dürfe. „Wenn jemand wegen zu schnellen Fahrens geblitzt wurde, schickt die Polizei auch manchmal Fotos und fragt, um welche Person es sich auf dem Foto handelt“, sagte das Stadtoberhaupt. „Das ist nämlich nicht immer so gut zu erkennen.“ In solchen Fällen darf die Stadt die Daten ausnahmsweise herausgeben.

Im Tiefbauamt zeigte Herr Breuer, wie eine Kamera durch die Kanalisation fährt, um Schadstellen aufzudecken. Sollte ein Riss im Rohr sein, wird dieser durch einen Kunststoff-Schlauch ausgehärtet. „Dann kann kein Grundwasser ein- und kein Schmutzwasser austreten“, sagte Herr Breuer. Frau Wansing erzählte den Kindern, wie Baugebiete entstehen –vom Acker bis zum Wohngebiet. Außerdem durften sich die Kinder Bebauungspläne ansehen und lernten, welche Regeln hierbei befolgt werden müssen. Frau Wansing fragte die Kinder, wo sie wohnen und zeigte Luftbilder von den Wohngegenden. Nach diesem Rundgang durch die verschiedenen Abteilungen wussten die Kinder, wie spannend die Arbeit in einem Rathaus sein kann und dass sie nicht nur mit Akten zu tun hat.

In der sich anschließenden Gesprächsrunde stellten die sehr interessierten Schülerinnen und Schüler dem Bürgermeister viele Fragen zu ihrer Heimatstadt.

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