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Freitag, 20. April 2018

Riesiger Schritt in Richtung Sporthalle

Baubeginn noch vor den Sommerferien für den Schul-, Vereins- und Leistungssport

Es ist ein Objekt, das man nicht jeden Tag in Lüdinghausen baut. Eine deutliche Mehrheit der Ratsmitglieder stimmte am Donnerstag im nichtöffentlichen Teil der Ratssitzung für das weitere Vorgehen in Bezug auf die Halle für den Schul-, Vereins- und Leistungssport. Somit wird sie den krönenden städtebaulichen Abschluss der Entwicklung an der Konrad-Adenauer-Straße bilden. „Das Projekt bringt die Stadt Lüdinghausen und die gesamte Region extrem voran“, sagte Bürgermeister Richard Borgmann. Auch von außerhalb werden viele Menschen die Gelegenheit nutzen, in Lüdinghausen Spitzensport zu betreiben.

„Wir beschäftigen uns nun schon seit über zehn Jahren mit diesem Thema und haben uns die Arbeit gewiss nicht leicht gemacht. Die gestrige Ratsentscheidung war von großer Sachorientierung geprägt. Die Stadtverordneten haben sich ihre Entscheidung nicht leicht gemacht. Jeder einzelne Stadtverordnete hat seine Aufgabe überaus ernst genommen“, sagte Borgmann. Von den 29 anwesenden Stadtverordneten stimmten lediglich acht gegen die Pläne.

Nach der ersten Ausschreibung hatte die Stadt eine böse Überraschung erlebt. Der Kostenansatz reichte nicht aus, da die Baukosten - wie derzeit überall – explodierten. Die Tiefbaumaßnamen lagen deutlich über dem geschätzten Ansatz. Um eine Kostensicherung zu erreichen, wurden 80 Prozent der Leistungen parallel ausgeschrieben. Gleichzeitig bemühte sich die Stadt darum, mehr Fördermittel vom Land Nordrhein-Westfalen zu erhalten. Diese wurden schließlich zugesagt. „Das sind die Mehrkosten, die wir für den Leistungssport benötigen“, sagte Borgmann. Auch wenn eine normale Dreifachsporthalle gebaut würde, würden sich die Kosten deutlich erhöhen. Die Stadt müsste in etwa die gleiche Summe aufbringen, die sie nun auch tragen wird. Die Sporthalle wird nicht nur für den Leistungssport, sondern auch für den Schul- und Breitensport zur Verfügung stehen. Im Antonius-Gymnasium und der Sporthalle an der Tüllinghofer Straße werden zudem Kapazitäten für den Breitensport frei.

„Der Bedarf ist sowieso da“, erklärte Borgmann, „wir haben nun die Chance, in Lüdinghausen etwas ganz Besonderes entstehen zu lassen.“ Durch die Wettbewerbe im Spitzensport wird auch Kaufkraft für die Gastronomie und den Einzelhandel nach Lüdinghausen gezogen. Borgmann dankte dem Architekturbüro Hartig, Meyer Wömpner aus Lüdinghausen/Münster, das das Projekt von Anfang an mit begleitet hat. Außerdem gelte den Vertretern von Union 08 Lüdinghausen, dem Land NRW, der Bezirksregierung Münster und dem Badminton- und Volleyballverband sein großer Dank. „Wenn alle an einem Strang ziehen, kann man ein solches Projekt gemeinsam stemmen“, freute sich das Stadtoberhaupt. „Danke an alle, die an die Realisierung dieses besonderen Objekts stets geglaubt haben.“

Begonnen werden soll mit der Kanalbaumaßnahme und dem Einrichten einer provisorischen Straße. Die Erdarbeiten sollen im Juli vorgenommen werden, sodass der Rohbau Mitte Oktober eingerichtet werden kann. Die Gesamtmaßnahme soll im letzten Quartal 2019/im ersten Quartal 2020 abgeschlossen sein.