Zuversicht in künftige Entwicklung
Die Saftladen Krings GmbH war jetzt Ziel eines Unternehmensbesuchs von Bürgermeister Richard Borgmann, Beigeordnetem Dr. Ansgar Scheipers und Wirtschaftsförderer Armin Heitkamp. Der Name Krings steht in Lüdinghausen bereits seit über 70 Jahren für eine Kernkompetenz in der Produktion hochwertiger Fruchtsäfte und deren regionaler Vermarktung. Mit dem vor einigen Monaten neu aufgestellten Unternehmen wird das Lüdinghauser Traditionsunternehmen am Stammsitz Rohrkamp mit den Gesellschaftern Michael Krings und Bernardin Schenk fortgeführt. Bei einem kleinen Betriebsrundgang ließen sich die Stadtvertreter interessiert die einzelnen Produktionsschritte bei der Saftherstellung erläutern. Michael Krings erläuterte, dass neben der Obstanlieferung aus Privathaushalten die Lieferung von Äpfeln durch Naturschutzgruppen zunehmend Bedeutung erlangt habe. Durch diese Zusammenarbeit werde ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der ökologisch bedeutsamen Streuobstwiesen geleistet.
Neben der eigenen Saftherstellung stellt der Getränkemarkt ein ergänzendes wirtschaftliches Standbein dar. Dank der mit dem PKW zu durchfahrenden Getränkehalle ist für die Kunden dabei auch bei schlechtem Wetter ein trockener Einkauf garantiert.
Im Gespräch zwischen den Unternehmern und den Stadtvertretern standen Themen der städtischen Bauleitplanung und Möglichkeiten der Vermarktung regionaler Produkte in Lüdinghausen im Vordergrund. Bürgermeister Richard Borgmann stellte heraus, dass die Lebensmittelproduktion in Lüdinghausen wirtschaftlich höchste Bedeutung habe und der Saftladen Krings mit der eigenen Mosterei in der Region einzigartig sei. Krings zeigte sich erfreut, dass Lüdinghausen als cittaslow sich auch die Stärkung und Vermarktung regionaler Produkte zum Ziel gesetzt habe.

Foto v.l.n.r.
Michael Krings, Bürgermeister Richard Borgmann, Beigeordneter Dr. Ansgar Scheipers, Bernardin Schenk