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Freitag, 14. September 2018

Gemeinsame Aktion von Feuerwehr, Fischereiverein und Stadt war großer Erfolg

Wassersalat aus Burggraben entfernt

Großen Einsatz haben die Feuerwehr und der Fischereiverein am Donnerstagnachmittag an der Burg Lüdinghausen gezeigt. Seit einigen Wochen hatte sich auf dem Burggraben der sogenannte Wassersalat ausgebreitet. Die Pflanze vermehrte sich so stark, dass das Wasser fast flächendeckend bedeckt war. Für den städtischen Umweltbeauftragten Heinz-Helmut Steenweg war schnell klar: Hier muss etwas getan werden. Wenn die Pflanze sich ungehindert weiter ausbreiten würde, würde den Wasserpflanzen unter Wasser das Licht genommen. „Spätestens im Winter würde der Wassersalat absterben und zu Boden sinken“, erklärte Steenweg. „Dann käme es zu einer zu großen Sauerstoffzehrung und das könnte für Pflanzen und Fische schlecht ausgehen.“

Steenweg setzte sich mit Helmut Bontrup, dem zweiten Vorsitzenden des Fischereivereins Lüdinghausen, in Verbindung. Dieser hatte den rettenden Einfall. „Aus meiner Zeit bei der Feuerwehr wusste ich: Eine Ölsperre könnte helfen“, sagte Bontrup. Also organisierte er kurzerhand einen gemeinsamen Termin des Fischereivereins und der Feuerwehr vor Ort. Eine erste Maßnahme wurde bereits am Montag mit einer kleinen Gruppe durchgeführt und das Vorhaben getestet. Mithilfe der Ölsperre wurden die Pflanzen umzingelt und anschließend eingesammelt. „Das funktionierte unglaublich gut“, freute sich Bontrup. „Es ist schön zu sehen, wie gut Feuerwehr, Fischereiverein und Stadt Hand in Hand arbeiten, wenn kurzfristig gehandelt werden muss.“

Am Donnerstag rückte dann ein größeres Aufgebot der Feuerwehr an. Mit insgesamt 30 Helfern wurde den Pflanzen zu Leibe gerückt. Mit einem Boot zogen die Mitarbeiter die Ölsperre hinter sich her und die Pflanzen wurden umzingelt. Anschließend wurde das Seil wieder ans Ufer gezogen und der Wassersalat in einer Gitterbox gesammelt. Die Feuerwehr hatte extra einen Kran mitgebracht, mit dem sie die Gitterbox emporgezogen hat. Insgesamt wurde so etwa 20 Kubikmeter Pflanzenmasse aus dem Wasser gezogen. „Ich hoffe sehr, dass es bei dieser einmaligen Aktion bleibt“, betonte Steenweg.

Auch Bürgermeister Richard Borgmann kam vorbei, um den Helfern seinen großen Dank auszusprechen. Bei einem gemeinsamen Grillen ließen sich die Mitarbeiter ihre Würstchen schmecken. Die hatten sie sich nach der Großaktion, die dank des großen Engagements kürzer gedauert hatte als erwartet, auch redlich verdient.

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