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Freitag, 8. Februar 2019

Alte Zentrale wurde abgerissen

Rohbauarbeiten an der Feuerwache sollen bald starten

Die Erweiterung der Feuerwache in Lüdinghausen nimmt Fahrt auf. Bis Ende Juli sollen hier eine neue Zentrale, ein Wehrführerbüro, zusätzliche Umkleideräume und ein Stabsraum geschaffen werden. Nur ein paar Tage hat es gedauert, dann war die alte Einsatzzentrale abgerissen. Sie soll nun durch einen etwa 100 Quadratmeter großen, zweigeschossigen Anbau ersetzt werden. Mitte Februar sollen die Rohbauarbeiten starten.

Momentan wird die Bodenplatte mit Bagger und Felsmeißel herausgestemmt. Der Meißel arbeitet sich bis zu einer Tiefe von etwa einem Meter vor. Als nächstes sollen die Leitungen gelegt werden. Anschließend entsteht der Rohbau auf tragfähigem Boden.

„Um unsere Wehr auf ihrem sehr leistungsfähigen Niveau zu halten, ist die Erweiterung der Feuerwache notwendig“, betonte Bürgermeister Richard Borgmann. Er freue sich darüber, dass die Feuerwehr mit hochmodernen Geräten ausgestattet ist und viele Dinge selbst machen kann. Dies bedeute eine hohe Effizienz und Zeitersparnis.

Besonders freuen sich die Feuerwehrleute darüber, dass ein sogenannter Schwarz-Weiß-Bereich eingerichtet wird. Im neuen „schwarzen“ Raum werden die gebrauchten Masken und Atemschutzgeräte gereinigt. „Nur was wirklich sauber ist, darf dann in den „weißen“ Raum“, erklärt Hauptfeuerwehrmann Mario Mentel. Das Ganze funktioniert so: Die gebrauchten Masken werden zuerst grob vorgereinigt, anschließend werden sie auseinander geschraubt und zerlegt. In einem speziellen Waschautomaten, der ähnlich wie ein Geschirrspüler aussieht, werden die Masken gereinigt und desinfiziert. Wenn sie getrocknet sind, gelangen die Masken über eine Durchreiche in den weißen Raum, wo sie wieder zusammengebaut werden.

Während des Umbaus ist die Feuerwehr selbstverständlich genauso einsatzbereit wie zuvor. Ein Einsatzleitwagen wurde zur Zentrale umfunktioniert. Im Wagen befindet sich all das, was auch in der Zentrale vorzufinden war. Er ist mit Karten, Funkgeräten, WLAN, Fax und moderner Computertechnik ausgestattet. „Das ist sozusagen unser Büro auf Rädern“, sagt Mentel.

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