Aktuelle Meldungen
Stadt Lüdinghausen
Aktuelle Meldungen aus Lüdinghausen.
Hilfsnavigation
Hilfsnavigation überspringen
Servicenavigation
Servicenavigation überspringen

Aktuelle Meldungen aus Lüdinghausen.

Inhaltsnavigation

Inhaltsnavigation überspringen

Mittwoch, 29. Mai 2019

Eichenprozessionsspinner im Stadtgebiet entdeckt

Erste Nester werden durch eine Fachfirma entfernt

In Lüdinghausen wurden wieder Nester des Eichenprozessionsspinners gefunden, die nun durch eine Fachfirma entfernt werden. Bereits im letzten Jahr war in der Steverstadt nahezu jede zweite städtische Eiche befallen. Die stark behaarten Raupen bilden besondere Haare aus, an denen sich kleine Widerhaken befinden, die das Nesselgift Thaumetopoein enthalten. Eigentlich sollen die Härchen die Raupen gegen Fressfeinde schützen. Kommt man mit diesen Haaren in Berührung, kann es bereits nach wenigen Stunden zu allergischen Reaktionen kommen. Neben Hautreaktionen können sich auch Atemwegsreizungen, Schwindelgefühl, Fieber oder eine Bindehautentzündung einstellen.

Der Umweltbeauftragte der Stadt Lüdinghausen, Heinz-Helmut Steenweg, weist darauf hin, dass Privatleute für ihre eigenen Bäume selbst zuständig sind. Er rät, die Entfernung der Nester durch Fachfirmen vornehmen zu lassen. In Arealen, die von dem Eichenprozessionsspinner befallen sind, seien Nacken, Arme, Hals und Beine zu bedecken. „Ist man trotz aller Vorsicht mit den Haaren der Raupe in Berührung gekommen, sollte man die betroffenen Körperstellen gründlich waschen und die Kleidung bei mindestens 60 Grad waschen, damit das in den Raupenhaaren enthaltene Nesselgift vernichtet wird“, empfiehlt der Umweltbeauftragte.

Nach Ansicht von Bürgermeister Richard Borgmann ist das Thema längst ein landesweites Problem, das eine einzelne Kommune nicht alleine stemmen kann. Die Städte und Gemeinden im Kreis Coesfeld haben sich daher gemeinsam an das nordrhein-westfälische Umweltministerium gewandt. Dieses habe jedoch auf das Gesundheitsministerium verwiesen. Borgmann hat sich daher als Bürgermeistersprecher an den Städte- und Gemeindebund gewandt, um die Zuständigkeit klären zu lassen. Mittlerweile liegt eine Einladung des Umweltministeriums vor, bei dem Borgmann die Sorgen der hiesigen Bevölkerung vortragen wird.

Die Verwaltung nimmt Hinweise von Bürgern bezüglich weiterer Nester an städtischen Eichenbäumen entgegen. Hierzu wenden Sie sich bitte unter 02591/926248 oder an Heinz-Helmut Steenweg.