Im Rahmen des Projektes „Kreis Coesfeld blüht auf – Vielfalt am Wegesrand“ wurden seit 2016 bereits viele Säume ehrenamtlich kartiert, so auch im vergangenen Jahr. Um dem Ziel der kreisweiten Erfassung der Wegränder ein Stück näher zu kommen, werden auch in diesem Jahr wieder Wegränder aufgenommen. Das Naturschutzzentrum gibt einen Überblick zum Projekt und lädt Interessierte ein, aktiv zu unterstützen.

Der Wegrand ist Rückzugsraum vieler Arten, deren ursprüngliche Lebensräume im Umland verschwinden. Doch auch hier geht die Vielfalt von Pflanzen und Tieren verloren. Um dem Artenschwund entgegenzuwirken, wird in 2020 die kreisweite Kartierung der Wegränder durch das Naturschutzzentrum weitergeführt. Die noch vorhandenen typischen Pflanzengesellschaften unserer Säume sollen entdeckt und durch richtige Pflege erhalten werden. Sie sollen auch zur Wiederanreicherung artenarmer Standorte dienen, indem ihre Samen mittels Mahdgutübertragung auf entsprechenden Flächen aufgebracht werden.

Für die Erstellung eines kreisweiten Wegrandverzeichnisses ist das Naturschutzzentrum auf Interessierte angewiesen, die nach noch wertvollen Randstrukturen systematisch Ausschau halten. Hierzu gibt es neben einer Einführung unter anderem auch Kartieranleitungen und bebilderte Artenlisten, so dass jeder Interessierte das Projekt tatkräftig unterstützen kann.

Zur Informationsveranstaltung über „Kreis Coesfeld blüht auf – Vielfalt am Wegesrand“, bei der sich ehrenamtliche Kartierer vormerken lassen können, lädt das Naturschutzzentrum am Donnerstag, den 6. Februar, um 18 Uhr in das Biologische Zentrum in Lüdinghausen ein. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.