Die Stadt Lüdinghausen hat nun den Zuwendungsbescheid der Bezirksregierung Münster zur Umgestaltung der Wolfsschlucht in Seppenrade erhalten. Das Areal soll landschaftlich und ökologisch aufgewertet und auch für gehbehinderte Menschen erschlossen werden.

Die vorbereitenden Rodungsarbeiten sind bereits abgeschlossen. Die Auftragsvergabe für die Maßnahme soll im Juni erfolgen. Im Juli sollen die Bauarbeiten dann beginnen und bis zum Herbst abgeschlossen sein. „Wir freuen uns sehr darüber, dass die Umgestaltung des wertvollen Kleinods in diesem Jahr endlich umgesetzt wird“, sagt Bürgermeister Richard Borgmann. „Die Seppenrader haben lange darauf gewartet und sind nun sicherlich schon gespannt darauf, wie die Wolfsschlucht später aussehen wird.“

Das Land Nordrhein-Westfalen und die Europäische Union – finanziert aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) - fördern die Baukosten zu etwa 80 Prozent. „Wir sind dankbar, dass die Maßnahme gefördert wird“, so Borgmann. „Ich bin mir sicher, dass das naturbelassene Areal noch mehr Besucher in das Rosendorf ziehen und sich zu einem weiteren Kleinod nicht nur für das Dorf Seppenrade entwickeln wird.“