Durch die geringen Niederschläge seit 2018 befinden sich viele Bäume im Trockenstress, der Boden ist zumeist ausgetrocknet und die Wurzeln können nicht genügend Wasser aufnehmen. Bei einigen Bäumen, insbesondere bei Birken, kann der andauernde Wassermangel auch zu einem kompletten Absterben führen.

Abgestorbene Bäume, die eine Gefahr darstellen, müssen dann aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht gefällt werden. In den Ortslagen in Lüdinghausen und Seppenrade sind bereits im Frühsommer 8 Bäume auf Spielplätzen und Schulhöfen gefällt worden. In den kommenden Tagen werden weitere 34 Bäume, unter anderem am Rohrkamp, auf dem Stadiongelände, an der Bahnhofstraße, an der Struckskuh und an der Marien- und Ostwallschule, durch eine Fachfirma aus Greven gefällt.

Für den kommenden Herbst werden, insbesondere an den Alleen im Außenbereich, noch weitere Fällungen abgestorbener Bäume erforderlich sein. Die Baumkontrollen und Erfassungen der abgestorbenen Bäume laufen zurzeit.

Entsprechende Ersatzpflanzungen sind, soweit möglich, für die nächste Pflanzsaison geplant. In der Regel sollen dann jedoch sogenannte Klimabäume mit hoher Trockenheitstoleranz und großer Frosthärte ausgewählt werden.