Acht Planungsbüros machen sich derzeit Gedanken darüber, wie die Wilhelmstraße in Zukunft gestaltet werden soll. Am Freitagvormittag hat das Kolloquium zur Planung in der Burg Lüdinghausen stattgefunden. Die Planer trafen sich mit Mitarbeitern der Stadtverwaltung und den Preisrichtern, um Fragen zum Projekt zu stellen und sich den Planungsbereich vor Ort anzuschauen.

Die Maßnahme schließt sich an das Projekt Regionale 2016 an. „Nach der Neugestaltung des Marktplatzes dürfen wir nun natürlich nicht aufhören“, sagte Bürgermeister Richard Borgmann zur Begrüßung. Nachdem nach der Neugestaltung des Marktplatzes in diesem Jahr die Burg- und die Gartenstraße saniert werden, seien im nächsten Jahr die Wilhelm- und die Münsterstraße an der Reihe.

Aufgabe der Planung ist die Neugestaltung der Wilhelmstraße vom Markt bis zur Straße Ostwall. Die Straße dient als Hauptverbindung zwischen dem Marktplatz und dem Versorgungsbereich an der Konrad-Adenauer-Straße. Durch die Schnellbus-Haltestelle „Zentrum“ stellt der Bereich einen Hauptzugang zur Innenstadt und zur Fußgängerzone der Stadt dar. Städtebauliches Ziel ist es, die Straße durch eine gestalterische und funktionale Aufwertung zu attraktivieren und zu beleben.

Nachdem die Anwesenden Fragen stellen konnten, beginnen sie nun mit der Planung. Vor den Sommerferien wird eine Entscheidung über die Gestaltung erwartet.