Die Corona-Pandemie bedeutet besonders für Familien eine extreme Belastung. Die Städte und Gemeinden im Kreis Coesfeld wollen daher ihren Beitrag dazu leisten, um die Kinderbetreuung wieder für mehr Familien zu ermöglichen. „Es müssen praxistaugliche Lösungen gefunden werden“, betont Bürgermeistersprecher Richard Borgmann. „Wie bei den Schulen stellen sich vor allem Fragen der Raum- und Personalkapazitäten. Diese müssen mit dem Gesundheitsschutz in Einklang gebracht werden.“

Wichtig sei, bei den weiteren Öffnungsstufen die Belastungsgrenzen der Einrichtungen im Blick zu behalten. Ein schlüssiges Konzept des Landes sei erforderlich, das Handlungsspielräume und Teilschritte für verschiedene Öffnungsszenarien definiert. Die jeweiligen Besonderheiten der einzelnen Kommunen müssen bei diesen Überlegungen berücksichtigt werden.

„Wir freuen uns sehr über die Ankündigung des Ministerpräsidenten, die kommunalen Spitzenverbände in die Planungen miteinzubeziehen“, so Borgmann. „Die Städte und Gemeinden bringen sich gemeinsam mit allen Kitaträgern gern in diesen Prozess ein, um den sehr unterschiedlichen Bedingungen in den einzelnen Kommunen am besten gerecht zu werden.“