Die Arbeiten an der Klostermauer befinden sich auf der Zielgeraden. Das letzte Teilstück der denkmalgeschützten Mauer an der Straße Hinterm Hagen wird bis zur Einfahrt der Sporthalle saniert. Es handelt sich um ein etwa 100 Meter langes Stück im Bereich des Klosterparks.

Derzeit verfugt die Firma Austrup im Auftrag der Stadt Lüdinghausen die letzten Steine, um anschließend die Biberschwanz-Kopfabdeckungen anzubringen. „Die Mauer war in die Jahre gekommen, einzelne Segmente haben sich unterschiedlich verformt und es waren deutliche Risse zu sehen“,  sagt Julia Töws vom städtischen Gebäude- und Immobilienmanagement.  Da zwei Fundamentbalken der Mauer durchgebrochen waren, wurde ein Tragwerksplaner zurate gezogen. Um die Mauer möglichst langfristig zu erhalten, mussten hier die Fundamente komplett zurückgebaut und mit Stahlträgern neu gegründet werden. Anschließend wurden die neuen Balken an der gleichen Stelle betoniert. Dank der professionellen Arbeit des ausführenden Bauunternehmens bleibt der Mauerverlauf erhalten.

Einerseits geht es bei der Maßnahme darum, die Standsicherheit der Mauer zu gewährleisten, andererseits soll sie auch optisch aufgewertet werden. Um ein einheitliches Erscheinungsbild mit den bereits bearbeiteten Abschnitten zu bekommen, wurden die Arbeiten eng mit der Denkmalbehörde abgestimmt. „Man sieht bereits jetzt, dass die Mauer wieder zu einem Hingucker wird und eine wunderbare Abrundung zum Klosterpark bildet“, freut sich Bürgermeister Richard Borgmann. Er hofft, dass die Bürgerinnen und Bürger bei ihren Spaziergängen viel Freude an der frisch gestalteten Mauer haben werden. Die Maßnahme wird voraussichtlich Ende April fertiggestellt.