In einem Leserbrief der Westfälischen Nachrichten war heute zu lesen, dass die Natur durch die Baumpflanzaktion in der Hochzeitsallee sinnlos zerstört werde. Die Stadt Lüdinghausen hätte sich sehr gefreut, wenn die Leserbriefschreiberin direkt auf die Verwaltung zugekommen wäre, um Missverständnisse direkt aus dem Weg räumen zu können.

Tatsächlich wurden keine jungen, gesunden Linden, sondern zwei kleine, abgängige Eschen gefällt. Auf Bestandsbäume wird beim Pflanzen der neuen Bäume immer genügend Rücksicht genommen. So haben die neu gepflanzten Eichen auch genügend Abstand zu den Linden. Lediglich zu einigen älteren Eschen ist der Abstand gering. Diese sollen noch so lang dort stehen, bis sie aufgrund des Eschentriebsterbens auf natürliche Weise absterben werden.

Außerdem bemängelt die Leserbriefschreiberin, dass die Eichen aus den vergangenen Jahren vor sich hin kümmern. Hierzu erklärt der städtische Umweltbeauftragte Heinz-Helmut Steenweg, dass junge Baumanpflanzungen es in den ersten Jahren immer schwer haben. Dies sei gerade in den trockenen, heißen Sommern der vergangenen beiden Jahre der Fall gewesen.

Für die diesjährige Aktion wurden wieder Eichen ausgewählt, um die Hochzeitsallee in diesem Bereich zu vervollständigen. Wo die Hochzeitsallee im nächsten Jahr angepflanzt wird und welche Bäume hierfür ausgewählt werden, entscheidet der zuständige Ausschuss im Jahr 2020.

Bürgermeister Richard Borgmann dankt allen Baumpaten ganz herzlich für ihre Spende. „Dies ist in jedem Jahr eine tolle Aktion, bei der unserer Bürgerinnen und Bürger gemeinsam für den Umweltschutz aktiv werden“, so Borgmann.