Von den zahlreichen Regengüssen ließen sich die Schülerinnen und Schüler vom Gymnasium Canisianum am Dienstag nicht davon abschrecken, ihren Plan in die Tat umzusetzen: Sie pflanzten insgesamt 13 Bäume in Lüdinghausen und Seppenrade. Zwei Maulbeerbäume wurden an der Strucks Kuh, fünf im Baugebiet Höckenkamp und sechs Apfeldorn an der Josef-Holtermann-Stiege in Seppenrade gesetzt. Kennzeichnend für diese Bäume ist, dass sie mit geringer Niederschlagsmenge und Trockenheit gut umgehen können und relativ resistent gegen Schädlinge sind.

Die Schülerinnen und Schüler hatten sich vorab mit dem Umweltbeauftragten der Stadt, Heinz-Helmut Steenweg, in Verbindung gesetzt, der ihnen geeignete Standorte für die Hochstämme vorgeschlagen hat. Die Projektwoche unter dem Motto „Cani for future“ nutzten 39 Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Canisianum, um ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen. Der Erdkunde-Leistungskurs hatte zuvor Spenden im vierstelligen Bereich gesammelt, wodurch die Pflanzaktion finanziert wurde. Mit Unterstützung der Baumschule Tüns aus Seppenrade und dem städtischen Bauhof konnten die Schülerinnen und Schüler zur Tat schreiten und nach einer kurzen Einführung die Bäume eigenständig pflanzen. Das erfolgreiche Projekt endete am Mittwochvormittag auf dem Lüdinghauser Marktplatz. Dort verschenkten Cani-Schüler Tütchen mit Samen die sie im Rahmen der Projekttage im Wald gesammelt haben.

Bürgermeister Richard Borgmann bedankt sich ganz herzlich bei den Schülerinnen und Schülern für ihre Aktion, die sie laut den Projektlehrern Alexander Mohn und Eva Bobbert weitestgehend eigenständig umgesetzt haben. „Ich finde es toll, dass ihr euch so aktiv für unsere Umwelt einsetzt und selbst bei dem starken Regen so tatkräftig zu Spitzhacke und Spaten gegriffen habt“, sagt er. Außerdem bedankte er sich gemeinsam mit den Schülern bei der  Baumschule Tüns und den Sponsoren, da die Aktion ohne ihre Unterstützung nicht möglich gewesen wäre.