Vom 25.-27. April fand die Cittaslow-Frühjahrstagung der deutschen Mitgliedsgemeinden im niedersächsischen Bad Essen statt. Wirtschaftsförderer Stefan Geyer vertrat dabei Lüdinghausen und beschrieb die Atmosphäre als sehr herzlich. „Ein wunderbarer Ort für die Frühjahrstagung“, sagte er. „Der Austausch mit den Vertretern der anderen Gemeinden über die künftigen Herausforderungen und anstehenden Projekte war spannend und interessant.“

Das internationale Netzwerk Cittaslow, welches im Oktober 1999 im italienischen Orvieto gegründet wurde, erstreckt sich über 25 Länder. Die Marke Cittaslow ist ein internationales Markenzeichen für Städte und Gemeinden, die sich um eine höchstmögliche Lebensqualität für ihre Bürger, Unternehmer und Gäste bemühen. In Deutschland sind 18 Gemeinden mit diesem Gütesiegel ausgezeichnet worden, wobei Lüdinghausen die einzige Stadt aus Nordrhein-Westfalen ist.

„Cittaslow“ bedeutet, entspannt und entschleunigt zu genießen. In Lüdinghausen können die Bürger dies unter anderem im begrünten Erholungsraum zwischen Wasserburgen und Wiesen direkt an der Innenstadt. Mit der Entwicklung der Stadtlandschaft verfolgt Lüdinghausen das Ziel der Cittaslow-Gemeinden, in einer globalisierten und immer hektischer werdenden Welt die lokale Identität und Unverwechselbarkeit zu bewahren und weiterzuentwickeln.

An dem Treffen in Bad Essen nahmen zwölf der 18 Mitgliedskommunen teil. Die nächste Tagung findet im Oktober in Maikammer (Rheinland-Pfalz) statt.