Die für Mai angesetzte Cittaslow-Tagung in Lüdinghausen wird auf den Herbst verschoben. Hierauf haben sich die Veranstalter aufgrund der bundesweiten Verbreitung des Coronavirus verständigt.

Bürgermeister Richard Borgmann hätte das internationale Netzwerk der lebenswerten Städte zu seiner dreitägigen Frühjahrstagung sehr gerne in Lüdinghausen willkommen geheißen. Immerhin gehört die Stadt Lüdinghausen nunmehr schon seit 13 Jahren der Cittaslow-Bewegung an und gibt damit der Qualität einen Namen. „Da es derzeit sehr schwer abzusehen ist, welche Maßnahmen zur Verringerung der Ausbreitung des Coronavirus noch alle zu ergreifen sind, macht es keinen Sinn, eine solche bundesweite Tagung abzuhalten“, sagt Borgmann. Mit dieser Auffassung stimmt er mit den anderen Mitgliedskommunen des Netzwerks überein.

Die Tagung sollte eigentlich vom 6. bis zum 8. Mai stattfinden. Vertreter der 21 Mitgliedskommunen, die sich über aktuelle Projekte und Vorhaben im Netzwerk informieren, nehmen an der für gewöhnlich zweimal jährlich stattfindenden Tagung teil. „Die Tagung vorzubereiten, kostet viel Zeitaufwand und es müssen Buchungen vorgenommen werden“, sagt Borgmann. „Aus diesem Grund haben wir uns schweren Herzens schon zu diesem Zeitpunkt dazu entschlossen, dass Lüdinghausen die Tagung erst im Herbst ausrichten wird.“