Nun wird gebohrt und gewerkelt, was das Zeug hält: Die Firma Holzbau Telges (Münster) verlegt zurzeit die Bohlen als Bodenbelag an der Doppelbrücke über die Flüsse Stever und Peperlake. Sie ist mit Feuereifer dabei, damit die Lüdinghauser die Brücke ab Anfang Mai einweihen können. Stefan Telges ist optimistisch, dass der Zeitplan eingehalten werden kann. „Das Wetter spielt ja mit“, sagte er.

Eine Kunststoff-Bohle ist etwa 75 Kilogramm schwer und sechs Meter lang. Angebracht werden auf den beiden Brücken etwa 120 Bohlen. „Zuerst vermesse ich mit einem Brett, wie lang die Bohle sein muss“, erklärte Telges. „Weil die Brücke rund ist, ist jede Bohle ein bisschen anders.“ Anschließend werden die Bohlen in einem Abstand von etwa acht Millimetern angebracht. Die Garten- und Landschaftsbaufirma Ahrens (Münster) ist dafür zuständig, die Straßenpflasterung an die Höhe der Brücke anzugleichen.

Bürgermeister Borgmann freut sich, dass die Lüdinghauser die Brücke nach der Verzögerung nun bald nutzen können. „Somit wird eine attraktive Verbindung zwischen den Burgen Lüdinghausen und Vischering und der Innenstadt entstehen“, sagte Borgmann, „mit der Doppelbrücke wird die „Stadtlandschaft“ ein noch schönerer Erholungs- und Freizeitort in unserer Stadt sein.“