Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Lüdinghausen gaben sich am Freitag die Türklinke in die Hand. Anlass war die Verabschiedung des Stadtplaners Matthias Blick-Veber. Nach 16 Jahren hat er sich von der Stadtverwaltung Lüdinghausen verabschiedet. Bürgermeister Richard Borgmann bedankte sich herzlich bei ihm. „Ihre Entscheidung geht uns allen sehr nahe. Sie ist aber nachvollziehbar“, sagte er. „Wir verlieren einen hervorragenden Stadtplaner und hätten Sie liebend gern noch lange hierbehalten.“

16 Jahre seien eine lange Zeit, in der Matthias Blick-Veber die Weichen für große Projekte wie den Kinobau gesetzt habe. Bei seiner Arbeit habe er immer das „richtige Händchen“ gehabt, was sich auch durch die große Akzeptanz in der Bürgerschaft als auch seitens der Politik gezeigt habe. „Sie haben in Lüdinghausen etwas geschaffen, das noch lange zu sehen sein wird“, sagte Borgmann. Blick-Veber dankte „der herzlich tollen Truppe“ für die gute Zusammenarbeit, die ihm immer Spaß gemacht habe. Blick-Veber wird in Zukunft für die Stadt Münster tätig sein, in der er auch wohnhaft ist.

Janine Schmidt tritt in die Fußstapfen von Matthias Blick-Veber. Sie hat ihre Stelle bereits am 1. August angetreten. Die 29-Jährige hat ihren Master im Fachgebiet Raumplanung an der Technischen Universität Dortmund gemacht und zuvor für die Stadt Recklinghausen gearbeitet.