Das KEEN Münsterland (Kommunales Energieeffizienz-Netzwerk) startet mit fünf teilnehmenden Kommunen in die zweite Phase. Eine davon ist Lüdinghausen. Am Montag unterzeichneten die Bürgermeister und Vertreter aus Horstmar, Nordwalde, Senden, Lüdinghausen und als Neuzugang Billerbeck den neuen Netzwerkvertrag in der Burg Lüdinghausen.

Netzwerkmanager ist wieder Gelsenwasser. Das Unternehmen stellt den Kommunen in der zweiten Phase eine kostenlose, eintägige Energieberatung zur Verfügung, die individuell eingesetzt werden kann.

Während der Arbeit im KEEN Münsterland hatte sich gezeigt, dass der Zeitraum von drei Jahren von der Bestandsaufnahme bis zur Umsetzung aller Maßnahmen bei weitem nicht ausreicht. Das Netzwerk konnte einige Projekte anstoßen, die in den kommenden Jahren umgesetzt werden. „Von der Fortführung der Netzwerkarbeit profitieren alle Kommunen“, findet Bürgermeister Richard Borgmann. „Beim Thema Klimaschutz ist ein Austausch untereinander unglaublich wertvoll. Schließlich hört der Klimaschutz ja nicht an der Stadtgrenze auf.“

Ziel ist, die Energieeffizienz-Themen in den Kommunen fest zu verankern und ein langfristig angelegtes Energiemanagement zu fördern. Laut Gelsenwasser übernehmen die Kommunen mit ihrer Teilnahme eine Vorbildfunktion für Klimaschutz und energiesparendes Handeln.

In der Sekundarschule in Lüdinghausen ist das Blockheizkraftwerk mit dazugehörigem Nahwärmenetz bereits eingebaut und wird bald in Betrieb genommen. Außerdem wird die Fassade an der Sporthalle der Realschule saniert. Die Rohbauarbeiten sollen bald beginnen.