Gemeinsam mit dem Stadtverordneten Thomas Suttrup hat Bürgermeister Richard Borgmann am Montag ein Zeichen für eine Welt ohne nukleare Waffen gesetzt. Sie hissten die Flagge der internationalen Vereinigung Mayors for Peace (Bürgermeister für den Frieden), um sich für den Frieden in der Welt einzusetzen.

Mit der Beflaggung wird an ein Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag, das am 8. Juli 1996 veröffentlicht wurde, erinnert. Der Internationale Gerichtshof stellte fest, dass „eine völkerrechtliche Verpflichtung besteht, in redlicher Absicht Verhandlungen zu führen und zum Abschluss zu bringen, die zu nuklearer Abrüstung in allen ihren Aspekten unter strikter und wirksamer internationaler Kontrolle führen“.

Derzeit bereitet Borgmann vor allem die verschärfte Tonart zwischen dem Iran und den USA Sorgen. „Allen Nationen muss an einem friedlichen Miteinander gelegen sein“, betonte Borgmann. „Die Bürgermeister als offizielle Vertreter ihrer jeweiligen Kommunen können mit der Beflaggung lediglich ein kleines Zeichen setzen, das aber von großem Wert ist. So zeigen die Städte und Gemeinden, wie viel ihnen daran liegt, dass an den internationalen Vereinbarungen festgehalten wird. Man stelle sich einmal vor, alle Bürgermeister auf der Welt würden diesem Beispiel folgen, dann könnten selbst die totalitärsten Staaten dieses Zeichen nicht übersehen.“