Der zweigeschossige Anbau ist mittlerweile deutlich zu erkennen: Die Arbeiten zur Erweiterung der Feuerwache schreiten weiter voran. Der etwa 200 Quadratmeter große Anbau, für den die alte Einsatzzentrale abgerissen werden musste, bietet Platz für eine neue Zentrale, ein Wehrführerbüro, zusätzliche Umkleideräume und einen Stabsraum.

Zurzeit ist das Bauunternehmen Austrup dabei, die Stützen einzubringen, auf denen die Decke aufliegen soll. Der Dachdecker kann bereits in der nächsten Woche mit seiner Arbeit starten. Im Obergeschoss werden große Fenster und Lichtkuppeln für eine helle und freundliche Atmosphäre sorgen. Sobald die Fenster montiert sind, kann es mit dem Innenausbau des Gebäudes losgehen.

Viele Durchbrüche im Bestand waren nötig, da der Anbau sich direkt an das alte Gebäude anschließt. Im Eingangsbereich des Erdgeschosses bleibt das Bestandsmauerwerk erhalten. Die nicht verputzte Wand bildet somit einen interessanten Blickfang. Im Erdgeschoss entstehen die Kleiderkammer, die derzeit auf dem Dachboden untergebracht ist, und die Umkleideräume für die Jugend-Feuerwehr. Oben befindet sich künftig die Funkzentrale, der Stabsraum für sogenannte Katastrophenlagen und das Büro der Wehrführung. „Ich habe mein Büro schon einmal mit dem Zollstock vermessen“, sagt der stellvertretende Wehrführer Klaus Hesselmann mit einem Schmunzeln. „Es ist zwar etwas kleiner, aber es wird gehen.“

Momentan liegen die Arbeiten im Zeitplan. Die Stadtverwaltung geht davon aus, dass die Arbeiten bis zum Spätsommer abgeschlossen sein werden. Bürgermeister Richard Borgmann freut sich über den Baufortschritt: „Die Erweiterung war nun dringend notwendig und wird der Feuerwehr künftig ihre Arbeit erleichtern – es ist eine Arbeit, die für alle Bürgerinnen und Bürger unverzichtbar ist und im Ernstfall Leben rettet.“

Einen Teil der Ausführungsplanung des Architekturbüros Preun finden Sie hier.