Was sie in den vergangenen Jahren geleistet haben, ist beeindruckend. Konrad Kleyboldt, ehemaliger Vorsitzender der Arbeitsstelle Gerechtigkeit und Frieden, und Ulrich Beckerling, ehemaliger Leiter des Arbeitskreises Asyl, waren kürzlich im Rathaus zu Gast. Bürgermeister Richard Borgmann dankte ihnen für ihre großartige Arbeit und wünschte auch Friedhelm Theveßen als neuem Vorsitzenden der Arbeitsstelle Gerechtigkeit und Frieden viel Erfolg für die Zukunft.

„Was Sie geleistet haben, ist beeindruckend und bei weitem keine Selbstverständlichkeit“, sagte Borgmann. Er bezeichnete es als „Meisterleistung“, wie im Jahr 2015 die vielen Flüchtlinge in Lüdinghausen und Seppenrade in Empfang genommen und versorgt wurden. „Die Stadt bleibt als öffentliche Hand für die Menschen meist anonym, während Sie sichtbar jede Menge Überzeugungsarbeit geleistet haben“, sagte Borgmann. Kleyboldt und Beckerling seien in einer für Sie bis dahin unbekannten Situation aktiv geworden, haben Neuland betreten und ihre Freizeit geopfert.

Kleyboldt und Beckerling betonten, dass ihnen die Arbeit mit den Menschen viel zurückgegeben habe. Sie durften viele, interessante Menschen kennenlernen und haben stets viel Zuspruch erhalten. Außerdem bedankten sie sich für die vielen Gestaltungsmöglichkeiten und Freiheiten, die ihnen die Stadt gegeben hat. Der Austausch sei immer sehr fruchtbar gewesen. Beide bezeichneten es als „gute Lösung“, dass die Sozialarbeiter nun direkt bei der Stadt angestellt sind.

Borgmann freute sich, dass Friedhelm Theveßen, der bereits in vielfältiger Weise ehrenamtlich aktiv ist, den Vorsitz für die Arbeitsstelle Gerechtigkeit und Frieden übernommen hat. „Es wird immer schwieriger, Menschen zu finden, die bereit sind, sich an die Spitze zu stellen und die Hauptverantwortung zu übernehmen“, so Borgmann.

Das Engagement der drei sei mit Geld und Geschenken nicht zu bezahlen. Als kleines Dankeschön bekamen sie von Borgmann Wein überreicht.