Seit Freitag, den 28. März, können Selbstständige, Gründer und Unternehmer, die von der Coronakrise betroffen sind, Anträge auf finanzielle Soforthilfen von Bund und Land stellen. Bereits in der ersten Woche sind 487 Anträge aus Lüdinghausen eingegangen. Knapp ein Viertel aller Betriebe aus Lüdinghausen hat also frühzeitig einen Antrag gestellt. Insgesamt sind aus dem Kreis Coesfeld 3.732 Anträge auf wirtschaftliche Unterstützung eingegangen.

Bürgermeister Richard Borgmann weist alle Interessierten aus Lüdinghausen und Seppenrade darauf hin, dass die Antragstellung noch bis Sonntag, den 31. Mai, möglich ist. „Scheuen Sie sich nicht, von dieser Gelegenheit Gebrauch zu machen, wenn Sie betroffen sind“, so Borgmann. Für die Beantragung muss eine der folgenden Voraussetzungen erfüllt sein: Der Umsatz hat sich im Vergleich zum Vorjahresmonat halbiert, der Betrieb wurde auf behördliche Anordnung geschlossen oder Zahlungsverpflichtungen wie Mieten oder Kredite für Betriebsräume können nicht erfüllt werden.

Unternehmen mit bis zu fünf Mitarbeitern bekommen Zuschüsse in Höhe von 9.000 Euro, für Betriebe mit bis zu zehn Mitarbeitern gibt es Zuschüsse in Höhe von 15.000 Euro. Diese Hilfen vom Bund werden vom Land NRW aufgestockt, das Unternehmen mit 10 bis 50 Beschäftigten Zuschüsse in Höhe von 25.000 Euro zahlt.

Die Wirtschaftsförderung des Kreises Coesfeld hat ein Informationspapier mit einem Überblick über die Angebote und Ansprechpartner bezüglich der wirtschaftlichen Hilfen erstellt. Es wird laufend aktualisiert und ist auf der Internetseite der Kreiswirtschaftsförderung abrufbar. Weitere Informationen finden Sie zudem auf dem Informationsportal des Wirtschaftsministeriums des Landes NRW.