Je wärmer der Inhalt der Biotonnen wird, desto größer ist die Gefahr der Madenbildung und Geruchsentwicklung. Um genau das zu vermeiden, sollten Sie auf folgende Dinge achten:

  • Stellen Sie Ihre Biotonne, besonders im Sommer, an einen schattigen Ort.
  • Benutzen Sie ein verschließbares, fliegensicheres Vorsortiergefäß.
  • Kleiden Sie das Behältnis mit etwas Papier aus (Seite der Tageszeitung, Brötchentüte; kein farbiges Hochglanzpapier!). Spezielle Papiertüten sind auch im Handel erhältlich. Bedecken Sie den Boden der Biotonne mit Strauchschnitt, welken Blumen oder einer Knüllschicht aus alten Tageszeitungen. Der Gebrauch von Papier in Biotonnen sollte äußerst sparsam erfolgen, denn Papier gehört in die Papiertonne.
  • Den Deckel immer gut verschließen. Geben Sie den Fliegen keine Chance zur Eiablage. Eine Fliege legt pro Ablage bis zu 100 Eier, aus denen sich dann Maden entwickeln.
  • Zur Vorbeugung von Madenbefall und Geruchsbelästigungen gibt es spezielle Filterdeckel für die Biotonne. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die Stadtverwaltung/Fachbereich 2/Steuern und Abgaben (Tel. 926-215).
  • Bitte füllen Sie keine Flüssigkeiten (Milch, Sahne...) ein!
  • Vermeiden Sie, wenn möglich, überflüssige Feuchtigkeit (Kaffee-, Teefilter austropfen lassen, sonstige Feuchtigkeit abtrocknen lassen), denn Feuchtigkeit fördert Gärungs- und Fäulnisprozesse sowie Sporenbildung von Schimmelpilzen.
  • Ferner hilft es, Bioabfälle wechselweise mit Grünabfällen (Rasen, Strauchschnitt, Laub) einzufüllen.
  • Zur weiteren Vorbeugung von Problemen mit Madenbildung und Geruchsbelästigungen eignet sich die Zugabe von Branntkalk (im Baumarkt erhältlich). Jeweils eine halbe Handvoll nach der Ausleerung des Vorsortiergefäßes über die Abfälle streuen.

Für weitere Fragen steht Ihnen die Abfallberatung der Stadt Lüdinghausen zur Verfügung (Tel. 926-259).