Als Vertreter der weltweiten Vereinigung Mayors for Peace hat Bürgermeister Richard Borgmann seinen beiden Amtskollegen Kordian Kolbiarz, Bürgermeister der Partnerstadt Nysa, und Florence Portelli, Bürgermeisterin der Parnerstadt Taverny, eine gemeinsame Aktion vorgeschlagen.

Im Jahr 2020 jähren sich die Abwürfe der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki zum 75. Mal. Dieses Jahr ist somit sehr bedeutend für das Bündnis, das sich für die Abschaffung von nuklearen Waffen einsetzt. Aus diesem Grund möchte Borgmann gern im nächsten Jahr mit den beiden Partnerstädten ein gemeinsames Zeichen für den Frieden in der Welt setzen und in Austausch mit seinen Kollegen darüber treten, wie sie ein solches gemeinsames Gedenken gestalten könnten.

Borgmann hisst mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern der Stadt jährlich am 8. Juli die Flagge der Mayors for Peace auf dem Rathausvorplatz. In einem Schreiben hat er Portelli und Kolbiarz nun vorgeschlagen, dass sie im Jahr 2020 alle drei gemeinsam zur gleichen Zeit an drei verschiedenen Orten der Welt die Flaggen des Friedens hissen könnten. Außerdem hatte er die Idee, dass sich Jugendliche aller drei Städte in Lüdinghausen treffen könnten, um an das schlimme Ereignis zu erinnern. So könnten sich die drei Kommunen stellvertretend für so viele andere dafür einsetzen, dass derlei Dinge, die den Frieden der gesamten Welt gefährden, nicht noch einmal geschehen.

Kolbiarz, dem Borgmann eine Mitgliedschaft in dem Friedensbündnis vorgeschlagen hatte, hat erst kürzlich sein Interesse daran bekundet. Der Stadtrat von Nysa wird nun darüber entscheiden. Borgmann hofft jetzt, dass seine beiden Amtskollegen auch seinem Vorschlag für eine gemeinsame Aktion offen gegenüberstehen.