Nun sieht die Halle an der Sekundarschule auch von innen wie eine richtige Sporthalle aus. Matten, Turnböcke und Bänke stehen in den Geräteräumen bereit, die Körbe zum Basketballspielen hängen bereits. Alles scheint nur noch darauf zu warten, endlich von den Schülern in Betrieb genommen zu werden. An den Betonwänden befindet sich ein weicher Prallschutz, damit die Kinder und Jugendlichen sich richtig austoben können.

Die Sporthalle ist dreifach teilbar. Für jedes Drittel der Halle gibt es jeweils eine Umkleide für Jungen und Mädchen mit Sanitärbereich. Hier fehlt nur noch der letzte Schliff. Die Sitzbänke sind bereits montiert, aber es müssen zum Beispiel noch Garderobenhaken angebracht werden. Die Wände in den Umkleiden sind mit Holz verkleidet.

Im neuen Eingangsbereich, der durch eine helle Wandverkleidung in Holzoptik zum Hingucker wird, neigen sich die Installationsarbeiten dem Ende zu. Draußen wurden auf dem neu angelegten Fußweg Sitzbänke aufgestellt, um in diesem Bereich einladende Akzente zu setzen und zu zeigen, wo sich der Eingang zum großen Gebäudekomplex befindet.

In den Räumen im Obergeschoss, die künftig als naturwissenschaftliche Räume genutzt werden sollen, werden nun vorübergehend die neuen Fünftklässler unterrichtet. Während des Umbaus der Bestandsgebäude, der abschnittsweise stattfindet, werden die Jahrgänge hier im Wechsel unterrichtet. Auch diese Räume sind so gut wie fertig. Die Schränke befinden sich derzeit in der Fertigung und müssen noch eingebaut werden. Nach den Sommerferien stehen die Räume dann zur Verfügung. Auch die Sporthalle kann, vorbehaltlich der weiteren Entwicklungen in Bezug auf die Corona-Pandemie, nach den Ferien genutzt werden.

„Welcher Schüler möchte nicht gern in einer ganz frisch gestalteten Sporthalle mit seinen Freunden zusammen Sport treiben? Um es mit den Worten des ehemaligen britischen Premierministers Sir Winston Churchill auszudrücken: ,Keine Stunde im Leben, die man im Sport verbringt, ist verloren'“, sagt Bürgermeister Richard Borgmann. „Ich freue mich, dass die Schülerinnen und Schüler als auch die Seppenrader und Lüdinghauser Sportbegeisterten die neuen Räume und die Sporthalle bald nutzen können. Die Stadt wird dann um eine weitere Infrastruktureinrichtung reicher sein.“