Nach über sieben Jahren verlässt Dr. Christoph Hantel den Volkshochschulkreis Lüdinghausen. Bürgermeister Richard Borgmann, der Beigeordnete Matthias Kortendieck und viele Stadtvertreter sind am Freitagmittag im Bauhaus zusammengekommen, um den Leiter der VHS zu verabschieden. Seine neue Wirkungsstätte hat der 48-Jährige in Ulm gefunden.

„Oft sind wir uns auf dem Weg zur Arbeit begegnet“, sagte Borgmann. Jedes Mal, wenn er Hantel begegnet sei, sei es für ihn ein guter Arbeitstag geworden. Zum Abschied schenkte er ihm einen Fotorahmen mit Bildern aus Lüdinghausen. „Vielleicht zieht es Sie doch wieder nach Lüdinghausen zurück, wenn Sie täglich sehen, wie schön es in unserer Stadt war“, sagte Borgmann mit einem Schmunzeln. Wenn dem nicht so sei, sollen die Bilder ihm aber zumindest immer eine schöne Erinnerung an seine Zeit in der Steverstadt sein.

Hantel habe seine vielfältigen Aufgaben als VHS-Leiter mit viel Fingerspitzengefühl, Sachverstand und Geduld erfüllt und sei zu jeder Zeit ein Ansprechpartner mit einer großen Portion Teamgeist gewesen. Der Weg zur Burg Lüdinghausen sei zwar nun nicht mehr sein Arbeitsweg, aber „der Weg zu vielen Freundschafen“, die Dr. Hantel während seines Wirkens in Lüdinghausen geschlossen habe. Borgmann wünschte ihm alles Gute für seine neue Arbeitsstelle und seinen weiteren Weg.

Dr. Hantel verabschiedete sich auf seine ganz eigene Art und trug unter Unterstützung von Anette Katgeli an der E-Gitarre und seiner Frau an der Trommel den sogenannten „Nussschüsselblues“ vor. Dies sorgte bei einigen der Anwesenden für Lachtränen und vor allem dafür, dass der Song und der scheidende VHS-Leiter im Kopf bleiben werden.

Das Nachbesetzungsverfahren für die Stelle des VHS-Leiters läuft noch. Derzeit übernimmt die stellvertretende Leiterin Melanie Schnaase die Aufgaben kommissarisch.