Liebe Bürgerinnen und Bürger,

auch heutzutage berichten die Medien über Kriege und militärische Konflikte. Menschen werden verfolgt, vertrieben oder getötet. Unter ihnen sind zahlreiche unbeteiligte Zivilisten. Auch Katastrophen, die bereits Jahrzehnte zurückliegen, wirken bis in unsere Tage hinein. Während des Zweiten Weltkriegs verloren Millionen Menschen ihr Leben.

Relikte dieser Zeitgeschichte sind die Kriegsgrabstätten. Die riesigen Gräberfelder erinnern die Lebenden an die Vergangenheit und konfrontieren sie mit den Folgen von Krieg und Gewalt. Mehr als 1,8 Millionen deutsche und ausländische Kriegstote des Ersten und Zweiten Weltkrieges ruhen auf Friedhöfen in der Bundesrepublik Deutschland. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. bewahrt mit der Anlage und Erhaltung der Friedhöfe das Gedenken an die Kriegstoten.

In der Zeit vom 31. Oktober bis zum 17. November findet auch in diesem Jahr wieder die Haus- und Straßensammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. statt. In den nächsten Tagen wird die Stadt Lüdinghausen etwa zweihundert Bürgerinnen und Bürger schriftlich darum bitten, für diesen guten Zweck in Ihrer Nachbarschaft Spenden zu sammeln. Der Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge und die Stadt Lüdinghausen bitten um rege Teilnahme an der Spendenaktion.

Ihr
Richard Borgmann