Dem Klima zuliebe als auch den Energiepreisen geschuldet: Dies sind die Gründe, die eigenen vier Wände energetisch auf dem aktuellen Stand zu halten. Neben der Kosteneinsparung bieten Gebäudemodernisierungsmaßnahmen noch viele weitere Vorteile: Sie steigern den Wohnkomfort, erhöhen beziehungsweise erhalten den Immobilienwert und können zudem sehr gut mit weiteren baulichen Maßnahmen – zum Beispiel zur Verbesserung der Barrierefreiheit oder des Einbruchschutzes – kombiniert werden. Darüber hinaus wird durch diese Maßnahmen aktiv etwas für den Klimaschutz getan. Zu allen Maßnahmenbereichen stehen zudem umfangreiche Fördermittel zur Verfügung.

Doch welche Maßnahmen sind die Richtigen? Wie gut ist mein Wohnhaus aktuell aufgestellt? Wo liegen die größten Einsparmöglichkeiten und was kostet mich das Ganze?

Zur Beantwortung dieser Fragen bietet die Stadt, unterstützt durch den Kreis Coesfeld und die Kreishandwerkerschaft sowie die Sparkasse Westmünsterland, kostenfreie und neutrale Vor-Ort-Beratungen an. Rund 200 Hauseigentümer in Lüdinghausen und Seppenrade haben die Möglichkeit, mit Hilfe eines Fachmannes herauszufinden, wie ihre Immobilie sinnvoll modernisiert werden kann. Aufgrund ihres baulichen Alters sind dazu in Frage kommende Ein- und Zweifamilienhäuser ausgewählt worden, die ab Montag, den 9. März, von zwei Energieberatern der Kreishandwerkerschaft zu Hause aufgesucht werden.

Die betroffenen Eigentümerinnen und Eigentümer werden in den kommenden Tagen einen Brief von Bürgermeister Richard Borgmann erhalten, in dem sie über die Aktion informiert werden. Borgmann hofft, dass möglichst viele Hausbesitzer das Angebot in Anspruch nehmen werden. Die Berater können genau auf die individuelle Situation der Hausbesitzer eingehen und darauf achten, was für sie im Hinblick auf Leistung und Einsparung entscheidend ist. Im Anschluss daran können die Hausbesitzer in Ruhe überlegen, ob und wie sie tätig werden wollen.  „Mit der energetischen Sanierung haben die Eigentümer die Gelegenheit, etwas für sich persönlich zu tun und gleichzeitig aktiv für den Umwelt- und Klimaschutz zu werden“, so Borgmann.