Am morgigen Samstag ist bereits der 13. Deutsche Tafel-Tag. Bürgermeister Richard Borgmann dankt allen Ehrenamtlichen, die sich für die Tafel in Lüdinghausen und Seppenrade engagieren, ganz herzlich.

„Der Vorsitzende Bruno Bierschenk sagte schon zu Beginn seiner Arbeit, dass er sich fühle, als würde er einen kleinen mittelständischen Betrieb leiten“, sagt Borgmann. „Dies zeigt ganz deutlich, wie viel Arbeit die Ehrenamtlichen tagtäglich leisten und dass sie unsere höchste Anerkennung für diese Leistung verdienen.“ Selbstverständlich sei es schöner, wenn die Arbeit der Tafel überhaupt nicht notwendig wäre. Dennoch freue er sich sehr darüber, dass sich so viele Menschen dafür einsetzen, das Leben anderer ein Stück besser zu gestalten. Der Gemeinschaftsgedanke sei in Lüdinghausen lebendig.

Die Tafel Lüdinghausen e.V. existiert seit 2009 und handelt nach dem Leitbild der Tafeln in Deutschland, das besagt, dass sich das Handeln an den Werten Nachhaltigkeit, Humanität, Gerechtigkeit, Teilhabe und sozialer Verantwortung ausrichtet. „Diese Gedanken werden von der Tafel gelebt und umgesetzt“, sagt Borgmann. Die Solidarität und das soziale Miteinander seien ein bedeutendes Zeichen für die Lüdinghauser Gemeinschaft. Aus diesem Grund sei er stolz darauf, die Schirmherrschaft für dieses wichtige Projekt seit nunmehr zehn Jahren ausüben zu können.