Die Stadt Lüdinghausen weist darauf hin, dass Asche zwar in die Restmülltonne gehört, aber erst, wenn sie erkaltet ist. In die Hausmüllgefäße dürfen keine brennenden Stoffe oder heiße Asche eingefüllt werden. Dies kann zu Tonnen- und sogar zu Müllfahrzeugbränden führen.

Um durchgeschmorte Plastikabfallbehältnisse und sogar Brände zu verhindern, sollten einige Verhaltensregeln beachtet werden:

Asche darf erst, wenn sie völlig erkaltet ist, in die Restmülltonne. Es empfiehlt sich, die Asche zunächst in einem Metalleimer mit Deckel unter Luftabschluss einige Tage abklingen zu lassen, denn häufig verbergen sich in der Asche noch kleine Glutreste, die man mit bloßem Auge leicht übersieht. Wenn solche Glutreste Luft bekommen, können sie sich in Verbindung mit brennbaren Stoffen im Restmüll zu einem Schwelbrand oder zu einem richtigen Brand entwickeln.

Asche gehört wegen der Anreicherung von Schwermetallen und unvollständig verbrannten, krebserzeugenden Rückständen nicht in die Biotonne oder auf den Kompost. Holzasche galt lange Zeit als unbedenklich und wurde sogar als Kaliumdünger empfohlen. Doch mittlerweile ist wissenschaftlich belegt, dass sich selbst wenn nur unbehandeltes Holz verfeuert wird, unerwünschte Stoffe in der Asche verbergen.

Um bei der Entleerung der Restmüllgefäße weiträumige Verschmutzungen durch Flugasche zu vermeiden, bitten die Stadtverwaltung und das Entsorgungsunternehmen darum, die Asche staubdicht in Tüten in die Abfallgefäße zu geben. Für Rückfragen steht Ihnen die Umweltstelle der Stadt Lüdinghausen zur Verfügung (926-259).