Fleißig Müll gesammelt haben Kinder des Kindergartens St. Ludger in der vergangenen Woche. Im Anschluss daran besuchten sie in Begleitung ihrer Erzieherinnen Hanna Niehues und Ulrike Hartweg Bürgermeister Richard Borgmann im Rathaus. Sie können nicht verstehen, warum so viele Menschen ihren Müll einfach in die Umwelt werfen.

Eine Idee, wie die Situation besser werden könnte, hatten die Kinder aber  direkt: Sie baten den Bürgermeister, einen Mülleimer aufstellen zu lassen. „Das ist gar kein Problem“, sagte Borgmann und fragte die Kinder, wo genau sie den Mülleimer gern stehen hätten. An der Wiese zwischen dem Discounter Netto und dem Kindergarten wird der Bauhof nun bald einen neuen Eimer aufstellen.

Das war aber nicht die einzige Idee der Kinder. Demnächst möchten sie im Kindergarten Schilder basteln, um die Leute darauf aufmerksam zu machen, dass sie ihren Müll nicht einfach wegschmeißen dürfen. „Ihr seid ganz tolle Vorbilder für alle Menschen in unserer Stadt“, sagte Borgmann und bat die Kinder, ihren Geschwistern und Freunden von ihren Müllsammelaktionen zu erzählen. „Wenn alle so toll mitmachen, haben wir bald eine ganz saubere Stadt“, sagte er. Schöner sei es allerdings, wenn die Leute ihren Müll gar nicht erst in die Natur werfen würden.

Die Kinder bekamen von Borgmann frisches Obst geschenkt und er erzählte ihnen einiges über seinen Arbeitsalltag. So erfuhren die Kinder unter anderem, dass der Bürgermeister gar nicht im Rathaus, sondern mit seiner Familie in einem Haus wohnt.