Im Sommer soll das letzte Teilstück der Klostermauer an der Straße Hinterm Hagen bis zur Einfahrt des Altenheims saniert werden. Beim dritten Bauabschnitt handelt es sich um ein etwa 100 Meter langes Stück der Mauer im Bereich des Klosterparks. Dieses soll baugleich zu den beiden vorherigen Bauabschnitten hergerichtet werden. „Die Mauer soll optisch ein Hingucker werden“, sagt der städtische Mitarbeiter Friedhelm Beck. „Zum anderen geht es darum, die Standsicherheit zu bewahren.“ Die Mauer ist an vielen Stellen mittlerweile stark sanierungsbedürftig und zeigt erhebliche Risse.

Bei der Zufahrt zur Sporthalle des Gymnasiums wird mit den Arbeiten begonnen. Zuerst wird die etwa drei Meter hohe Wand mit einem Hochdruckreiniger gereinigt. Anschließend werden die Fugen etwa drei Zentimeter tief ausgekratzt und neu verfugt. Wie die bereits fertiggestellten Abschnitte erhält auch dieser Bauabschnitt eine Biberschwanz-Kopfabdeckung. „Wie genau die Firma bei ihren Arbeiten vorgehen wird, ist derzeit noch nicht klar, da wir das Projekt erst in dieser Woche ausschreiben werden“, erklärt Beck. Denkbar sei, dass die Arbeiten von einer Plattform aus ausgeführt werden, die über dem Graben angebracht wird.

Bürgermeister Richard Borgmann freut sich schon jetzt auf das neue Aussehen der Klostermauer. „Sie wird das Erscheinungsbild zum Regionale-Projekt zwischen den Burgen noch weiter verbessern. Auch dem Denkmalschutz wird mit der Sanierung dieser besonderen Mauer genüge getan“, so Borgmann. „Nach Abschluss der Arbeiten wird die Mauer in neuem Glanz erstrahlen und ein einheitliches Erscheinungsbild nunmehr bilden.“