Die Städte und Gemeinden im Kreis Coesfeld begrüßen  den vom NRW-Familienminister Dr. Stamp vorgelegten Stufenplan für die zeitlich gestaffelte Öffnung der Tagesbetreuungsangebote. So sollen ab Donnerstag, den 14. Mai, zunächst Vorschulkinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf sowie alle Kinder mit Behinderungen in die Kitas zurückkehren. Zudem werde die Tagespflege für Kinder ab zwei Jahren dann wieder erlaubt sein. Ab dem 28. Mai sollen alle Vorschulkinder wieder in die Kindergärten kommen. Im Juni sollen die Einrichtungen für sämtliche Kinder geöffnet werden - allerdings nur für zwei Tage pro Woche. Die bisherige Notbetreuung in den Kitas bleibe bestehen.

Der Sprecher der Städte und Gemeinde im Kreis Coesfeld, Richard Borgmann begrüßt den vorgelegten Stufenplan, macht aber gleichzeitig deutlich, welche Schwierigkeiten auf die Träger der Einrichtungen zukommen könnten: „Die schrittweise Kita-Öffnung ist ein zukunftsorientierter Schritt in die richtige Richtung, geht jedoch auch einher mit teils großen planerischen Anstrengungen seitens der Träger von Tageseinrichtungen. Aufgrund des Infektionsschutzgesetztes muss die Betreuung in kleineren Gruppen geboten sein, wodurch die räumlichen Kapazitäten schnell an Ihre Grenzen gelangen. Zudem gehören viele Fachkräfte der Risikogruppe an, sodass auch die Lösung der personellen Situation eine gewaltige Herausforderung darstellt.“ Zudem mahnte Borgmann an, dass klare Regelungen zum Personaleinsatz und zu den Gruppengrößen durch das Land  festgelegt werden müssen: „Die Tageseinrichtungen müssen mit dem notwenigen Vorlauf planen können. Die Informationen der Landesregierung müssen daher detailliert und schnell übermittelt werden.“