Der gemeinsame Aufruf des Städte- und Gemeindebundes des Regionalkrankenhauses St. Marien-Hospital Selm, Olfen, Nordkirchen, Senden, Ascheberg und Lüdinghausen und des St. Marien-Hospitals, FFP-2-Masken an das hiesige Regionalkrankenhaus abzugeben, kann bereits heute als voller Erfolg gewertet werden. Dies hat der Geschäftsführer des St. Marien-Hospitals, Tim Richwien, nun an Lüdinghausens Bürgermeister Richard Borgmann zurückgemeldet. Er richtet ganz herzliche Grüße und ein riesiges Dankeschön an die Spenderinnen und Spender für ihre Beteiligung aus und hofft, dass die positiven Anstrengungen auf den Aufruf nicht nachlassen.

Seit dem Ende der letzten Woche melden sich stetig Unternehmen und auch Privatpersonen beim Krankenhaus und schenken ihm ihre Bestände an Schutzausrüstung. Borgmann und seine Amtskollegen möchten sich auf diesem Weg für das riesige Engagement der Bürgerinnen und Bürger sowie der Unternehmen aus der Region bedanken. „Wir freuen uns riesig, dass wir uns in diesen Krisenzeiten auf Sie verlassen können“, so Borgmann. „Das macht uns unglaublich stolz.“

Weiterhin bittet er alle Bürgerinnen und Bürger nochmals darum, Verständnis für die getroffenen Maßnahmen zu haben und die sozialen Kontakte auf das notwendige Minimum zu reduzieren. Ebenso hoffe er, dass gerade diejenigen Menschen, deren beruflichen Einsatz wir derzeit am dringendsten brauchen, von Verwandten, Freunden oder Nachbarn unterstützt werden. „Es sind schwierige Zeiten. Aber wir werden sie zusammen durchstehen, wenn wir weiterhin so wunderbar zusammenhalten. Nach außen müssen wir derzeit den gebotenen sozialen Abstand halten. Nach innen sind wir in den letzten Wochen sozial aber sehr nah aneinander gerückt. Die Coronaepidemie verlangt uns allen sehr, sehr viel ab. Sie zeigt uns aber auch, in was für einer von Menschlichkeit geprägten Region wir wohnen“, so Borgmann.