Die Stadt Lüdinghausen hat sich um eine Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen (AGFS) beworben. Ziel der Arbeitsgemeinschaft ist es, zukunftsfähige, belebte und wohnliche Städte zu gestalten und die Nahmobilität zu fördern.

Ob eine Kommune die Voraussetzungen für das Gütesiegel „fußgänger- und fahrradfreundliche Stadt“ erfüllt, entscheidet eine unabhängige Expertenkommission. Diese kommt im Oktober zur sogenannten Hauptbereisung in Lüdinghausen zusammen, um sich einen Eindruck von der Radfahr- und Fußgängerinfrastruktur und deren zukünftiger Planung in Lüdinghausen zu machen.

„Wir sind in Lüdinghausen bereits auf einem guten Weg“, betont der städtische Radverkehrsbeauftragte Bastian Spliethoff. „Aber es gibt schließlich immer noch etwas zu verbessern.“ In der letzten Zeit seien unter anderem mit der Marktplatzsanierung, der Teilnahme an der STADTRADELN-Kampagne und dem Wegekonzept in der StadtLandschaft einige Projekte erfolgreich umgesetzt worden. Eine Vorbereisung durch die AGFS hat bereits stattgefunden. Am Ende der Hauptbereisung, die aus einer Radtour und einem Innenstadt-Spaziergang bestehen wird, soll die Aufnahme der Stadt Lüdinghausen in die AGFS stehen.

Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft verstehen sich nicht nur als "fußgänger- und fahrradfreundlich", sondern darüber hinaus als Modellstädte für eine zukunftsfähige, ökologisch sinnvolle und stadtverträgliche Mobilität und unterstützen alle Maßnahmen, die die Städte als Lebensraum stärken. „Eine Mitgliedschaft in der AGFS ist für Lüdinghausen gewinnbringend“, ist sich Bürgermeister Richard Borgmann sicher. „Wir wollen unser ohnehin schon attraktives Angebot in diesem Bereich hierdurch noch weiter ausbauen und mehr Leute dazu bewegen, soweit möglich, auf die umweltfreundlichen Verkehrsmittel umzusteigen. Es kommt der bereits sehr hohen Lebensqualität in unserer Stadt weiter zu Gute.“