Herrlicher Sonnenschein lockt derzeit viele Menschen ins Freie. Dies ist auch vollkommen in Ordnung, solange das Kontaktverbot eingehalten wird, so Bürgermeister Richard Borgmann. Er weist nochmals darauf hin, dass maximal zwei Personen gemeinsam rausgehen dürfen. Gemeinsam mit der Familie dürfen es auch mehr Personen sein.

Das Ordnungsamt der Stadt wird seine Kontrollgänge in den kommenden Tagen und zu Ostern noch einmal verstärken. „Wir sind mit mehreren Zweierteams in der Stadt präsent und stehen auch in engem Austausch mit der Polizei“, sagt Ordnungsamtsleiter Michael Pieper. Er freue sich darüber, dass die Ordnungsamtsmitarbeiter bei den Streifendiensten von Mitarbeitern anderer Fachbereiche der Stadtverwaltung unterstützt werden. „Diese Mitarbeiter haben sich freiwillig für diese Aufgabe gemeldet“, so Pieper.

Bisher habe das Ordnungsamt in sehr wenigen Fällen ein Bußgeld verordnen müssen. „Die Regeln werden sehr diszipliniert eingehalten“, betont Pieper. „Die meisten Leute zeigen großes Verständnis.“ Besonders präsent ist das Ordnungsamt an Plätzen, die beliebte Aufenthaltsorte darstellen, wie zum Beispiel der Stadtlandschaft zwischen den Burgen. Pieper weist nochmals darauf hin, dass Grillen und Picknicken in der Öffentlichkeit nicht erlaubt sind. Da die Eisdielen seit kurzem wieder geöffnet haben, wird das Ordnungsamt auch hier ein Auge darauf haben, ob die Regeln zur Abstandswahrung eingehalten werden. Außerdem werden die Spielplätze verstärkt kontrolliert.

Borgmann dankt den Bürgerinnen und Bürgern für ihr vorbildliches Verhalten. Die Solidarität der Bevölkerung beeindrucke ihn. „Die meisten Menschen verstehen, dass wir diese Krise nur gemeinsam überwinden, wenn wir an einem Strang ziehen“, ist das Lüdinghauser Stadtoberhaupt überzeugt. Es mache ihn stolz, dass die Bürgerinnen und Bürger nicht nur die derzeit geltenden Regeln einhalten, sondern auch schauen, wie sie anderen in dieser schwierigen Zeit helfen können. So dankt er ganz besonders denjenigen, die sich für andere einsetzen, indem sie zum Beispiel Masken nähen, Besorgungen für Menschen in Quarantäne oder Ältere und Kranke übernehmen, oder Blut spenden gehen. „Es handelt sich hierbei nicht um kleine Hilfeleistungen. Diese großartige Unterstützung kann Leben retten“, so Borgmann. „Im Namen aller Bürgerinnen und Bürger möchte ich Ihnen ein riesiges Dankeschön aussprechen.“