Auf der Internetseite www.luedinghausen-gutschein.de ist es nun möglich, auch während der angeordneten Schließung vieler Ladenlokale und Geschäftsräume Geschenkgutscheine zu erwerben. Über 30 Gastronomen, Einzelhändler und Dienstleister aus Seppenrade und Lüdinghausen finden sich bereits auf der Plattform. Die Teilnahme und Präsentation sind für die Betriebe gegenwärtig kostenfrei.

Stammkunden können auf dem Portal bequem von zuhause einen digitalen Gutschein für ihren Lieblingsgastronomen oder -laden erwerben und diese dadurch in der derzeit schwierigen Situation unterstützen. Zudem ist der Gutschein eines lokalen Anbieters eine schöne Möglichkeit, den Menschen „Danke“ zu sagen, die derzeit Außerordentliches leisten und durch ihre Arbeit und ihr Engagement das gesellschaftliche Leben aufrechterhalten.

Der Leitgedanke des Projektes lautet #gutscheinehelfen, da die Kunden durch den Kauf eines Gutscheins den stationären Einzelhandel und die Gastronomie unterstützen. Also genau jene Betriebe, die das Gesicht Lüdinghausens und Seppenrades ausmachen. Das Lieblingscafé, dem man ansonsten jeden Sonntag einen Besuch abstattet, das Fachgeschäft, in dem man von der Inhaberin geduzt wird, die Kneipe, in der man sich samstags mit seinen Kumpels zum Dart trifft. Die Gutscheine sind bereits ab 10 Euro in individuellen Beträgen erhältlich und somit eine gute Geschenkidee für jeden Anlass. Das Portal ergänzt die Möglichkeit, Gutscheine weiterhin direkt telefonisch oder per Mail beim Unternehmen zu bestellen.

„Gutscheinsysteme wie www.luedinghausen-gutschein.de können schnelle, unbürokratische und solidarische Hilfe bieten in einer Zeit, in der viele Betriebe durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie in ihrer Existenz bedroht sind“, sagt Stefan Wiemann, Geschäftsführer von Lüdinghausen Marketing. Für viele Betriebe stellt der Verkauf von Gutscheinen bekanntlich eine der wenigen Möglichkeiten dar, noch Umsatz zu generieren. Eingelöst werden können die Gutscheine dann später, wenn die Lieblingsbetriebe wieder geöffnet haben.

Für Unternehmen und Kunden ist der Service kostenlos. Die Unternehmen zahlen lediglich Paymentgebühren, um die Kosten des Payment-Providers wie Paypal zu decken. „Bis definitiv Ende Mai erhebt die Agentur zmyle, die das Projekt betreut, keine Gebühren und verdient nichts daran, denn es ist eine Zeit, in der wir zusammenstehen müssen“, sagt zmyle-Geschäftsführer Alexander Arend. Interessierte Betriebe können sich weiterhin registrieren.