Die Regierungspräsidentin von Münster, Dorothee Feller, hat am Dienstagabend die Stadt Lüdinghausen besucht und an einer Führung mit dem Lüdinghauser Nachtwächter Christoph Davids teilgenommen. Sie wurde auf dem Rathausvorplatz von Bürgermeister Richard Borgmann, dem Beigeordneten Matthias Kortendieck, Anton Holz, stellvertretendem Bürgermeister, Josephine Kleyboldt, stellvertretende Bürgermeisterin, und dem Nachtwächter Christoph Davids in seiner Nachtwächterkleidung begrüßt. „Wir freuen uns sehr über Ihren Besuch hier bei uns in Lüdinghausen und wollen Ihnen heute Abend gerne einmal zeigen, was unsere Stadt so lebenswert macht“, sagte Borgmann.

Erste Station machte die Gruppe an der Kaffeerösterei „Röstkunst“ zu einem Kaffeegetränk, wo sie einen ersten Eindruck der „Cittaslow“-Stadt Lüdinghausen erhielt. Anschließend bestieg die Gruppe den Kirchturm der St. Felizitaskirche, von wo sie einen wunderbaren abendlichen Ausblick genoss. Den Aufstieg koordinierte Pastoralreferent Michael Kertelge. Christoph Davids führte die Gruppe zum Nachtwächter-Denkmal von „Stina Voss“ und wanderte mit ihr zum „Alten Backhaus von 1640-Piccola“. Davids erzählte etwas über die Geschichte des Hauses. Durch die Wallgasse ging es weiter zum Restaurant 1870. Hier wies der Lüdinghauser Nachtwächter auf die gut gelungene Ergänzung von neuer und alter Architektur in Lüdinghausen hin. Weiter führte die Nachtwanderung zur evangelischen Kirche entlang dem Steverseitenweg, von dem die Gruppe einen wunderbaren Blick auf die neugestaltete Landschaft zwischen den beiden Burgen genießen konnte, bis zur Borg. Davids beendete seine Führung im „Hotel zur Post“ im „Reichstag“, wo er die Regierungspräsidentin über die 120-jährige Geschichte des Lüdinghauser Reichstags ausführlich informierte. Dort stärkte sich die Gruppe an einer kleinen warmen Mahlzeit, bei der auch das besondere Engagement der Familie Uhlenkott vor knapp einem Jahr zur Sprache kam, als die Familie Uhlenkott spontan französische Fußballfans aufnahm und damit landesweit Aufsehen erreichte.

Die Stadtvertreter bedankten sich bei Dorothee Feller für den Besuch und den lebendigen Austausch und wünschten ihr weiterhin alles Gute für ihre Arbeit in Münster.