Die Stadt Lüdinghausen und der derzeitige Seniorenbeirat freuen sich über weitere Kandidaten für die Seniorenbeiratswahl. Noch bis Montag, den 15. Juni, können Interessierte den Kandidaturbogen ausfüllen. „Wir befinden uns auf der Zielgeraden der Bewerbungsphase“, sagt Katrin Sendermann, stellvertretende Fachbereichsleiterin für Arbeit und Soziales. Einige Bewerbungen seien bereits eingetroffen.

Wählbar und wahlberechtigt sind alle Menschen, die am Wahltag, den 13. September, das 60. Lebensjahr vollendet und ihren Hauptwohnsitz in Lüdinghausen haben. Jeder, der sich aktiv in die Arbeit des Seniorenbeirats einbringen möchte, kann einen Kandidaturbogen ausfüllen. Diesen finden Sie in der Rubrik Senioren auf der städtischen Homepage und auf der Internetseite des Seniorenbeirates. Außerdem kann er telefonisch beim Fachbereich Arbeit und Soziales unter den Telefonnummern 02591/ 926 -108 und -110 angefordert werden.
 
Die Wahl des Seniorenbeirats findet in diesem Jahr ausschließlich per Brief vom 10. August bis zum 13. September statt. „Dies ist eine tolle Möglichkeit, um wirklich jeden miteinzubeziehen“, so Sendermann. „Die Unterlagen brauchen nicht beantragt zu werden, sondern werden automatisch verschickt.“ Bei der vergangenen Wahl lag die Wahlbeteiligung bei etwa 20 Prozent. „Das war bereits gut, ist aber noch zu toppen“, findet der Beigeordnete Matthias Kortendieck.

Auch der derzeitige Vorsitzende des Seniorenbeirats, Professor Dr. Norbert Lütke Entrup, hofft auf eine starke Beteiligung. Er sieht die Aufgabe des Beirats in der Unterstützung und Beratung der politischen Entscheidungsträger. „Bei uns zeugt die Arbeit von einer großen Vielfalt an Informationen und Ideen“, so Lütke Entrup. „Die vielen verschiedenen beruflichen Herkünfte der Mitglieder tragen zur heterogenen Organisation und zu einem lebendigen Austausch bei.“

Der Seniorenbeirat feierte im vergangenen Jahr bereits sein 20-jähriges Bestehen in Lüdinghausen. Wichtige Themen der Seniorenarbeit sind unter anderem die Stadt- und Verkehrsplanung, die Gesundheits- und Sozialpolitik, der Bereich Freizeit und Kultur und ganz besonders die Mobilität. „Aktuell ist der Park der Generationen im Bereich der Villa Westerholt ein Projekt, das mit großem Engagement verfolgt wird“, so Lütke Entrup. Er lädt alle Seniorinnen und Senioren ganz herzlich ein, sich aktiv in diese Arbeit einzubringen.

Zu besetzen sind acht Positionen im Seniorenbeirat. Die Kandidaten, die die Plätze neun bis 16 belegen, gelten als Stellvertreter. Die Wähler dürfen für fünf bis acht Kandidaten ihr Kreuz setzen. Ende Juni werden die Kandidatinnen und Kandidaten vorgestellt, damit die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit haben, sie kennenzulernen.