Anlässlich des polnischen Nationalfeiertags am Sonntag, den 11. November, hat Bürgermeister Richard Borgmann seinem Amtskollegen in Nysa, Kordian Kolbiarz, und allen Bürgerinnen und Bürgern der Stadt seine herzlichsten Glückwünsche ausgerichtet.

Der unvergessene polnische Papst Johannes Paul II habe einmal gesagt, dass es Gottes Wille sei, der Deutschland und Polen zu Nachbarn gemacht hat. Darum sei es unsere gemeinsame Aufgabe und Verantwortung, gut miteinander auszukommen. Die Städtepartnerschaft zwischen Nysa und Lüdinghausen mache es vor, wie das geht und wie gut es gelingen kann.

Mit der Eigenstaatlichkeit habe Polen am 11. November 1938 seine Souveränität wiedergewonnen. Gleichzeitig markiere das Datum auch das Ende des Ersten Weltkrieges vor hundert Jahren. Heute sei ein zusammenstehendes Europa wichtiger denn je. Besonders in einer Zeit wie dieser, die von vielen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen geprägt ist, freue er sich über die immer noch währende tiefe Verbundenheit zwischen den beiden Städten. „Wir stehen heute wieder vor großen Herausforderungen, als Polen, als Deutsche, als Europäer“, schreibt Borgmann und betont, dass es umso wichtiger sei, positiv in die Zukunft zu blicken und die Partnerschaft weiter wachsen zu lassen.

Auch in der französischen Partnerstadt Taverny wird am Sonntag dem Ende des Ersten Weltkrieges mit feierlichen Kranzniederlegungen gedacht. Der erste Beigeordnete, Matthias Kortendieck, der Musikschulleiter Elmar Koch und das Jugendsinfonieorchester reisen aus diesem Anlass am heutigen Freitag nach Taverny, um an den Gedenkveranstaltungen teilzunehmen. Unsere Partnerstadt Nysa wird anlässlich des 100. Jahrestages der Erlangung der Eigenstaatlichkeit des Staats Polen von der stellvertretenden Bürgermeisterin Josephine Kleyboldt als auch dem Vorsitzenden der Deutsch-Polnischen Gesellschaft, Karl-Heinz Kocar, besucht.