Aufgrund der Erlasslage zur Eindämmung der Coronaepidemie muss in diesem Jahr leider auf ein uns liebgewonnenes Brauchtum verzichtet werden. Die Osterfeuer als Brauchtumsfeiern sind in diesem Jahr aufgrund einer Gefährdung durch den Coronavirus nicht erlaubt.

Grundlage für das Verbot, Osterfeuer abzubrennen, ist die Rechtsverordnung des nordrhein-westfälischen Gesundheitsministeriums, die Zusammenkünfte von mehr als zwei Personen untersagt. Da es sich bei Osterfeuern, die von Einzelpersonen abgebrannt werden, in diesem Jahr nicht um eine Brauchtumspflege handelt, ist auch ein Einzelabbrennen nach Erlasslage nicht möglich.

Bürgermeister Richard Borgmann bittet die Bevölkerung für die angeordnete Maßnahme um Verständnis. „Osterfeuer haben in Lüdinghausen Tradition. Aber wenn wir weiter die Ausbreitung der Coronaepidemie eindämmen wollen, dürfen auch solche Veranstaltungen derzeit nicht stattfinden“, so Borgmann. „Es sind zu bedauernde Eingriffe, das ist uns allen bewusst. Aber sie sind in der jetzigen Lage absolut erforderlich, um die Gesundheit von uns allen zu schützen.“

Um die Verbrennung von Schlagabraum jedoch zu ermöglichen, hat die Stadt Lüdinghausen eine Allgemeinverfügung erlassen, die das Abbrennen von Schlagabraum ab sofort bis zum 30. April erlaubt. Ein solches Abbrennen muss jedoch beim Ordnungsamt der Stadt angemeldet werden. Der Grund für die erforderliche Anmeldung basiert darauf, dass die Stadt Lüdinghausen über das Abbrennen einen Überblick behält und auch Hinweise auf die gesetzlichen Vorgaben geben kann. Zur Anmeldung kann ein Formular auf der städtischen Website ausgefüllt werden. Als Ansprechpartner steht Ihnen außerdem Gabriele Isfort unter der Telefonnummer 02591/926-147 oder per Mail unter G.Isfort@Stadt-Luedinghausen.de zur Verfügung.