Im abgründigen Katz-und-Maus-Spiel von Alan Ayckbourn um Familiengeheimnisse, alte Geister und viel Geld treffen zwei Schwestern nach dem Tod des Vaters aufeinander. Sie verbindet eine schwere Kindheit, sonst scheinbar nichts. Annabel (Gerit Kling) ging früh von zuhause weg, um in Australien ihr Glück zu finden. Miriam (Mackie Heilmann) blieb daheim in der britischen Provinz und kümmerte sich um den Vater. Die erste eine gestandene Geschäftsfrau, die zweite eine ewige „Dorfjungfer“, die aufgrund der Pflege ihres kranken Vaters keine intimen Beziehungen eingehen konnte. Zumindest sieht es Miriam so und weckt damit alte Schuldgefühle in der älteren Schwester.

Nicht einen Moment der Entspannung gönnt der vielfach ausgezeichnete, 1997 von der Queen zum Ritter geschlagene Sir Alan Ayckbourn dem Zuschauer in seinem Psychothriller. Die schnellen, präzisen Dialoge fesseln von der ersten Minute an, und mit seinem untrüglichen Instinkt für Timing wartet Ayckbourn mit immer neuen Wendungen auf und unterläuft alle Deutungsversuche – bis hin zum perfekt kalkulierten Schluss.

Freuen Sie sich am Sonntag, den 10. November, um 20 Uhr in der Aula der Realschule auf „Die falsche Schlange“. Bei Lüdinghausen Marketing (Borg 4, 59348 Lüdinghausen, Telefon: 02591/78008) sind noch Restkarten erhältlich. Die Eintrittskarten kosten: 1. Rang 24,00 Euro, 2. Rang 21,00 Euro, 3. Rang 17,00 Euro. Das Stück ist eine Produktion des Tournee-Theaters Thespiskarren.