Deutschland und Frankreich feiern am Mittwoch bereits zum 17. Mal den Deutsch-Französischen Tag. Dieser Tag der Begegnung wurde ins Leben gerufen, um die bilateralen Beziehungen zu verbessern und insbesondere den Austausch zwischen der Jugend beider Länder zu fördern.

Auch in Lüdinghausen wird die Freundschaft zwischen den Ländern aktiv gelebt und gepflegt. Die Städtepartnerschaft zwischen Taverny und Lüdinghausen besteht im Jahr 2020 bereits seit 33 Jahren. „Es ist nicht nur eine bloße Partnerschaft, die mit einer Unterschrift durch offizielle Würdenträger der Städte besiegelt wurde“, betont Bürgermeister Richard Borgmann. „Es ist vielmehr eine enge Verbundenheit zwischen den Bürgerinnen und Bürgern.“

Borgmann dankt insbesondere den Schulen dafür, dass sie regelmäßig Austausche und Begegnungen organisieren und die Freundschaft somit am Leben erhalten. Der Grundpfeiler für die Partnerschaft in Lüdinghausen ist die Deutsch-Französische Gesellschaft, die mit vielen Projekten und Ideen das Interesse an Land und Menschen weckt. Unter dem Vorsitz von Aloys Beuers und Maria Edelbusch wurde die Städtefreundschaft stets aktiv begleitet.

In diesem Jahr stellen der Kulturbevollmächtigte für die deutsch-französischen Beziehungen, Armin Laschet, und der französische Entwicklungsminister Jean-Michel Blanquer den deutsch-französischen Tag unter das Thema „Deutschland und Frankreich: gemeinsam im Kampf gegen Antisemitismus und Rassismus“. In Deutschland und Frankreich finden verschiedene Projekte wie Sport-, Musik- oder Kulturveranstaltungen, Ausstellungen und Ausflüge statt, die sich mit dem Thema auseinandersetzen.

„Es ist traurig zu sehen, dass in der heutigen Zeit Antisemitismus und Rassismus in beiden Ländern wieder vermehrt zu beobachten sind“, so Borgmann. „Unsere Städtepartnerschaften sind Zeichen dafür, dass wir in Frieden zusammenstehen und Antisemitismus und Rassismus in unserer Gesellschaft keinen Platz haben.“