Das Ziel, auf der Bahnstrecke Dortmund-Enschede eine halbstündige Taktung der Züge einzuführen, wird von der Stadt Lüdinghausen weiter verfolgt. Bürgermeister Richard Borgmann hat sich mit einem Schreiben an Christoph Almering, den Geschäftsführer des deutsch-niederländischen Zweckverbands Euregio, gewandt, um sich über den Fortschritt des Projekts „Quickscan Schienenverbindung Dortmund-Enschede“ zu erkundigen.

Mithilfe dieser Studie soll untersucht werden, welche Maßnahmen auf der Linie nötig und welche Alternativen möglich sind, um eine bessere Taktung zu erzielen. Die Anrainerkommunen sehen diesbezüglich schon seit langem einen Bedarf, um die Erreichbarkeit zu stärken. Sowohl seitens der Bürgerinnen und Bürger als auch aus der Wirtschaft ist die Nachfrage groß.

Almering erklärte, dass der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Münsterland (ZVM) zu diesem Thema Anfang 2019 einen Fortschrittsbericht veröffentlichen wird. Die Zugverbindung Münster-Enschede finde zwar derzeit in der öffentlichen Diskussion mehr Beachtung, dennoch befasse sich die Euregio auch mit der Verbindung Dortmund-Enschede. Almering gehe davon aus, dass beide Verbindungen verbessert werden sollen. Er versprach, die Verbesserung der Schienenverbindung auch mit den beiden Oberbürgermeistern aus Dortmund und Enschede zu besprechen. Für dieses Angebot zeigte sich Bürgermeister Richard Borgmann sehr dankbar. Denn es könne nicht sein, dass ausschließlich immer der Fokus auf das Oberzentrum Münster gelegt werde und das umliegende Münsterland dabei in Vergessenheit gerate, so der Lüdinghauser Bürgermeister.