In einem Bürger-Kreativworkshop soll nach möglichen Zusatzbezeichnungen für Lüdinghausen und Seppenrade auf den jeweiligen Ortseingangsschildern gesucht werden. Die Stadt Lüdinghausen lädt alle Interessierten zu der Veranstaltung am Mittwoch, den 12. Juni, von 17 bis 20 Uhr in die Aula des St.-Antonius-Gymnasiums ein.

In moderierter Gruppenarbeit werden während des Workshops gemeinsam Zusatzbezeichnungen entwickelt und diskutiert. In einer Bürgerbefragung wird dann die Meinung der Bürger abgefragt, wobei die endgültige Entscheidung dem Rat der Stadt obliegt.

„Wir freuen uns bereits jetzt auf eine anregende Diskussion und viele tolle Vorschläge“, sagt Bürgermeister Richard Borgmann. Durch die Zusatzbezeichnungen hätten Lüdinghausen und Seppenrade die Möglichkeit, ihre charakteristischen Eigenschaften besonders herauszustellen. „Es geht um das, was die Ortsteile am meisten ausmacht“, betont Borgmann. Damit sich später möglichst viele Bürgerinnen und Bürger mit der Zusatzbezeichnung identifizieren können, hofft das Stadtoberhaupt auf eine rege Teilnahme.

Seit Dezember 2017 dürfen Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen auf Ortsschildern und in Briefköpfen der Stadt Zusatzbezeichnungen führen, die auf der Geschichte oder einer besonderen Eigenart der Stadt beruhen. Möglich wird dies durch die novellierte Straßenverkehrsordnung.

Wer beim Kreativworkshop mitmachen möchte, meldet sich bitte bis Freitag, den 31. Mai 2019, unter Angabe seiner Kontaktdaten (Name, E-Mail-Adresse und Telefonnummer) bei Stefan Geyer von der Wirtschaftsförderung der Stadt, E-Mail: geyer@stadt-luedinghausen.de, Tel: 02591/ 926-313.