Die Bürgerinnen und Bürger in Lüdinghausen bekommen jetzt die Gelegenheit, sich noch intensiver in die zukünftigen Klimaschutz-Aktivitäten der Stadt einzubringen. Im Rahmen der Erarbeitung des integrierten Klimaschutzkonzepts hat die Stadt Lüdinghausen in Zusammenarbeit mit dem zuständigen Fachbüro Gertec aus Essen die Möglichkeit geschaffen, Ideen und Anregungen unkompliziert und ohne großen Zeitaufwand auf einer Karte zu verorten.

Auf der Ideenkarte können Privatpersonen, Unternehmen, Vereine und sonstige Institutionen Einträge in Hinblick auf das sich derzeit in Erarbeitung befindliche Klimaschutzkonzept verfassen. Diese werden im Rahmen der weiteren Projektgestaltung ausgewertet und gegebenenfalls ins Maßnahmenprogramm aufgenommen. Beispielsweise können Hinweise zur Wohngebäudesanierung, umweltfreundlichen Mobilität, Klimaanpassung oder zu erneuerbaren Energien gegeben werden.

„Wir freuen uns bereits auf die Anregungen aus der Bevölkerung“, so Bürgermeister Richard Borgmann. „Gerade in diesem Bereich bringen die Bürgerinnen und Bürger sich erfahrungsgemäß mit vielen, tollen Ideen ein.“ Daher hofft die Stadt, dass sich möglichst viele an dem Instrument beteiligen werden. Einträge in die Ideenkarte sind ab sofort bis Sonntag, den 12. April, um 23.59 Uhr möglich.

Die Erstellung des integrierten Klimaschutzkonzeptes der Stadt Lüdinghausen wird im Rahmen der Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, und nukleare Sicherheit (BMUB), vertreten durch den Projektträger Jülich (www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen), gefördert.