Die Umweltgremien der Städte und Gemeinden des Kreises als auch die Wirtschaftsbetriebe des Kreises Coesfeld machen sich gemeinsam Gedanken über eine vernünftige Verwertung der Abfälle.

Auf Einladung der Wirtschaftsbetriebe des Kreises Coesfeld (Wbc) haben sich kürzlich Vertreter der Kommunen des Kreises Coesfeld und der Wbc im Kapitelsaal der Burg Lüdinghausen getroffen. Sie wurden von Bürgermeister Richard Borgmann persönlich begrüßt. Er hob in seiner Begrüßung besonders hervor, dass die Leistungen der hiesigen Städte und Gemeinden und des Kreises auch im Umweltbereich sehr beeindruckend seien. Dies werde ihm immer sehr deutlich, wenn er die Leistungen der Bürgerinnen und Bürger mit denen aus dem Ausland vergleiche. Was hier bereits zur Selbstverständlichkeit gehöre, das Trennen von unterschiedlichen Abfällen, gehöre sogar in vielen europäischen Ländern noch zu etwas Besonderem und nicht Alltäglichem. Deshalb bedankte er sich bei den Vertretern des Kreises als auch der Städte und Gemeinden für ihr im Umweltbereich vorbildhaftes Wirken.

Viele umweltpolitische Themen standen auf der Tagesordnung. So wurde unter anderem über eine neue Abstimmungsvereinbarung für die Entsorgung der Verpackungsabfälle beraten. Neue Regelungen seien aufgrund des vom Bund novellierten Verpackungsgesetzes erforderlich.

Ein weiterer Punkt betraf den Umgang mit Biomüll. In den vergangenen Jahren sei der Anteil von Plastikmüll in den Biotonnen deutlich angestiegen. Während der Anteil von Störstoffen im Biomüll laut Wbc vor einigen Jahren noch bei drei bis fünf Prozent gelegen habe, sei er nun auf bis zu 15 Prozent angestiegen. Die Folge sei, dass der so wertvolle Bioabfall nicht mehr weiter so verwertet werden könne wie bislang. Dieser Entwicklung wolle man entgegensteuern, indem man die Bürgerinnen und Bürger für dieses Thema weiter sensibilisieren wolle.