Am kommenden Montag wird mit der Umgestaltung der Straße Amthaus, die zur Burg Lüdinghausen führt, begonnen. Die Straße wird gesperrt und eine Umleitungsstrecke über den Steverwall für Radfahrer und Fußgänger ausgeschildert.

Die Straße wird barrierearm, nicht jedoch barrierefrei umgestaltet. Letzteres ist aufgrund der Denkmalauflagen für den Bereich nicht möglich, was sich bei Ortsterminen mit der Denkmalbehörde gezeigt hat.

In der Straßenmitte wird ein 1,20 Meter breiter Streifen des alten Pflasters aufgenommen und durch ein neues ersetzt. Dieses Pflaster wird dann für Rollstuhl- und Rollatornutzer wesentlich leichter zu befahren beziehungsweise zu begehen sein. Aufgrund des Denkmalschutzes muss das neue Pflaster ebenfalls ein Naturstein sein. Hier wird der gleiche Stein verwendet, der auch auf dem Marktplatz in der Innenstadt zu sehen ist.

Nach den Straßenbauarbeiten wird am Eingang der Burg Lüdinghausen eine Plattform-Hebebühne für Gehbehinderte errichtet. Die Rampenkonstruktion wird zurückgebaut und eine Hebebühne mit seitlicher Sandsteinwand gebaut. Die Eingangstür erhält einen elektrischen Antrieb und wird somit künftig wesentlich leichter zu öffnen sein.

Während der Bauarbeiten stehen am Parkplatz Steverwall vier Parkplätze nicht zur Verfügung. Die Maßnahme soll bis zum Spätsommer fertiggestellt sein. „Ich freue mich darauf, dass die Umgestaltung nun beginnen wird und ältere und bewegungseingeschränkte Menschen, die die Burg Lüdinghausen gern besuchen, einen leichteren Zugang erhalten“, so Bürgermeister Richard Borgmann.