Für die Stadt Lüdinghausen war der gestrige Donnerstag ein erfolgreicher Tag: Nachdem am Morgen der Spatenstich für die Sporthalle für den Schul-, Vereins- und Leistungssport getätigt wurde, wurde am Abend in der Ratssitzung die Verlängerung der Kooperationsverträge zwischen dem Gymnasialverein St. Canisius e.V. und der Stadt Lüdinghausen mit deutlicher Mehrheit beschlossen.

„Wir können nun positiv in die Zukunft des Schulstandortes blicken“, sagte Bürgermeister Richard Borgmann. Er freue sich über die weiteren zusätzlichen Kapazitäten. Auch Christoph Schlütermann, Vorsitzender des Gymnasialvereins, erklärte, dass der gestrige Beschluss für die Schullandschaft „eine große Entwicklung nach vorne“ bedeute. Er freue sich über das große Vertrauen, das seinem Verein entgegengebracht wird. „Die Schullandschaft ist nun langfristig gesichert“.

Borgmann erklärte, dass auch die umliegende Region von dem Beschluss profitiere. Der Verbund der Schulen in Lüdinghausen funktioniere hervorragend und so könne ein breit gefächertes Kursangebot vorgehalten werden. „Wir befinden uns hier auf einem sehr hohen Niveau, das auch durch den Wettbewerb untereinander aufrechterhalten wird“, sagte das Stadtoberhaupt.

Künftig wird das Gymnasium Canisianum eine neue, moderne Einfach-Sporthalle bekommen. Die Kosten für das Projekt werden komplett vom Trägerverein der Schule getragen. „Mit dieser Sporthalle und der großen Sporthalle an der Konrad-Adenauer-Straße kann der Bedarf in Lüdinghausen gedeckt werden“, sagte Schlütermann.